Durchstarten 2021 „Der Automobilbranche wird es nie dauerhaft schlecht gehen“

Autor / Redakteur: Wolfgang Michel / Viktoria Hahn

Für Martijn Storm treibt jede Krise auch positive Entwicklungen voran. Daher will der Lueg-Vorstand einen neuen Normalzustand etablieren. Alles andere würde einen Rückschritt bedeuten, den er weder seiner Autohausgruppe noch den Kunden wünscht.

Martijn Storm, Vorstandssprecher der Fahrzeug-Werke Lueg AG.
Martijn Storm, Vorstandssprecher der Fahrzeug-Werke Lueg AG.
(Bild: Lueg AG)

Redaktion: Wie würden Sie das allgemeine Stimmungsbild in Ihrem Unternehmen beschreiben?

Martijn Storm: Lueg ist nicht nur auf dem Papier ein Familienunternehmen, sondern lebt auch die Werte, die eine echte Familie auszeichnen. Ob Corona oder andere Krisen, der großartige Zusammenhalt, der sich durch unsere gesamte Unternehmensgruppe zieht, wächst mit jeder Herausforderung, die wir zu meistern haben. Jeder kann sich auf den anderen verlassen – gemeinsam ziehen wir an einem Strang. Das ist nicht nur menschlich vorbildlich, sondern trägt auch zum durchweg positiven Stimmungsbild in unserem Unternehmen bei.

Welche Weichen müssen jetzt gestellt werden, damit Ihr Unternehmen die Schatten der Krise endgültig abschütteln kann?

Es geht weniger um Weichenstellung, als vielmehr darum, dranzubleiben. Wir haben in diesem Jahr viele Projekte und Entwicklungen angestoßen und erfolgreich vorangetrieben – krisenbedingt wohl schneller als anfangs geplant. Dieses Tempo kann man auf Dauer nicht halten – auch aus Rücksicht auf alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im vergangenen Jahr verdammt viel geleistet und gemeinsam erreicht haben. Deshalb heißt es jetzt für uns: durchatmen, mit Weitblick planen und sich darauf freuen, dass in diesem Jahr hoffentlich vieles wieder anders aussehen wird.

Über den Autor

 Wolfgang Michel

Wolfgang Michel

Chefredakteur »kfz-betrieb«