Mercedes C-Klasse

Der Bestseller bleibt ohne BEV

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Wie bisher bleibt die C-Klasse dem Verbrennerprinzip treu. Zum Start sind drei Benziner und zwei Diesel mit jeweils vier Zylindern vorgesehen. Alle sind mit einem 48 Volt-Generator elektrifiziert und mit einer 9-Gang-Automatik kombiniert. Im Fall von C 180 und C 200 kommen 1,5-Liter-Turbos mit 125 kW/170 PS beziehungsweise 150 kW/204 PS zum Einsatz. Die stärkere Version ist zudem mit Allrad bestellbar.

Das trifft auch auf den C 300 zu, der aus zwei Litern Hubraum 190 kW/258 PS mobilisiert. Bereits der Basisbenziner erledigt den Standardsprint in 8,6 Sekunden und ermöglicht bis zu 231 km/h. Beim C 300 wird auf 250 km/h begrenzt, die Sprintzeit beträgt 6,0 Sekunden. Die Verbrauchswerte der Benzinervarianten bewegen sich nach WLTP zwischen 6,2 und 7,9 Liter.

Mercedes C-Klasse: Bestseller bleibt ohne BEV
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Bei den beiden Dieselmotoren 220 d und 300 d handelt es sich um Zweiliter-Maschinen mit 147 kW/200 PS beziehungsweise 195 kW/265 PS. Der stärkere Selbstzünder ermöglicht einen Sprint auf 100 km/h in 5,7 Sekunden und 250 km/h Top-Speed, die WLTP-Verbräuche gibt Mercedes mit 4,9 bis 5,8 Liter an.

Voraussichtlich Anfang 2022 wird es für die neue C-Klasse verschiedene Plug-in-Hybridantriebe in Kombination mit Vierzylinder-Benziner und -Diesel mit mindestens 147 kW/200 PS Leistung geben. Der in jedem Fall 95 kW/129 PS starke Elektromotor soll eine Höchstgeschwindigkeit bei rein elektrischer Fahrt von 140 km/h ermöglichen, die elektrische Reichweite dank einer 25,4 kWh großen Batterie rund 100 Kilometer betragen.

Die PHEV-Technik der vierten Generation ermöglicht Laden des Stromspeichers mit bis zu 55 kW Gleichstrom, was die Ladezeit im Idealfall auf 30 Minuten verkürzt. Details zu den Verbrennermotoren der Plug-in-Hybride nennt Mercedes noch nicht. Die im Heck untergebrachte Batterie schränkt bei Limousine und T-Modell das Kofferraumvolumen ein. In der Limousine schrumpft das Gepäckabteil auf 360 und bei umgeklappter Rückbanklehne beim T-Modell auf 1.375 Liter. Grundsätzlich werden die PHEV-Versionen mit Luftfederung und Niveauregulierung ausgestattet.

Keine Antwort auf das Model 3

Anders als andere wichtige Mercedes-Modelle wird die C-Klasse keinen reinelektrischen Ableger bekommen. Für die S-Klasse mit dem EQS und die E-Klasse mit dem EQE ist das noch in diesem Jahr vorgesehen. In der Mittelklasse überlässt Mercedes den Elektro-Wettbewerb dagegen anderen wie Platzhirsch Tesla mit dem Model 3. Der Name EQC ist bei Mercedes schon von einem – bislang wenig erfolgreichen – Elektro-SUV besetzt. Nach nur rund 20.000 verkauften Einheiten weltweit im Jahr 2020, hat Mercedes nun sogar den eigentlich eingeplanten Marktstart des EQC in den USA abgeblasen.

Voraussichtlich im April ist Verkaufsfreigabe für die neue C-Klasse. Im Sommer werden dann die ersten Fahrzeuge ausgeliefert. Die Preise dürften gegenüber der aktuellen Generation leicht steigen. Derzeit kostet die Limousine C 180 rund 37.500 Euro.

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