Wheels & Crime: Episode 2 Der Fall Kienle: Wie ein Oldtimer-Vorzeigebetrieb zur Betrugszentrale wurde

Von Silvia Lulei 1 min Lesedauer

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In der neuen Folge des Podcasts „Wheels & Crime“ geht es um einen der größten Skandale der Oldtimer-Szene: die Ermittlungen gegen Kienle Automobiltechnik wegen des Verdachts auf gewerbsmäßigen Betrug mit Mercedes-Oldtimern. Ein Fall, der die gesamte Branche erschüttert.

Über den Fall Kienle spricht Podcast-Hostin Silvia Lulei mit ihrem Kollegen Peter Diehl, der den Fall von Anfang an verfolgt hat.(Bild:  VCG - Rosenow)
Über den Fall Kienle spricht Podcast-Hostin Silvia Lulei mit ihrem Kollegen Peter Diehl, der den Fall von Anfang an verfolgt hat.
(Bild: VCG - Rosenow)

Jahrzehntelang galt Kienle Automobiltechnik als absolute Referenz für Mercedes-Oldtimer – vor allem für die legendären 300-SL- und 600er-Modelle. Doch im Mai 2023 folgte der große Knall: Razzia, Ermittlungen in rund 40 Fällen, Insolvenz im Februar 2024. Der Verdacht: gewerbsmäßiger Betrug mit gefälschten und manipulierten Oldtimern.

In der neuen Folge unseres True-Crime-Podcasts „Wheels & Crime“ spricht Podcast-Hostin Silvia Lulei mit ihrem Redakteurskollegen Peter Diehl über die komplexen Hintergründe des Falls. Diehl hat den Fall Kienle von Anfang an verfolgt und erklärt drei verschiedene Betrugsmaschen, die sich dahinter verbergen: von komplett gefälschten Fahrzeugen über manipulierte Fahrgestellnummern bis hin zu vertauschten Originalteilen bei Reparaturaufträgen.

Peter Diehl gibt darüber hinaus konkrete Tipps, worauf Händler und Sammler beim Kauf von Oldtimern achten müssen: Forensische Gutachten sind inzwischen unverzichtbar. Ultraschall und Röntgen können manipulierte Fahrzeuge entlarven. Die Podcast-Folge zeigt eindrucksvoll, dass auch in der scheinbar traditionellen Oldtimer-Welt nicht alles Gold ist, was glänzt.

Die neue Folge von „Wheels & Crime“ ist ab sofort auf allen gängigen Podcast-Plattformen verfügbar. Neue Episoden erscheinen alle vier Wochen. „Wheels & Crime“ ist eine Produktion der Medienmarke »kfz-betrieb«.

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Der Fall Kienle zog und zieht auch weiterhin Kreise. Sowohl in oldtimertechnischer, als auch in kriminologischer Hinsicht. Und sogar Romanautoren haben sich dem Fall bereits angekommen. Wie zum Beispiel der Krimiautor Jochen Bende. Für seinen bereits 13. Krimi diente der Fall des bekannten und mittlerweile verstorbenen Mercedes-Restaurators als Vorlage. In „Hurlebaus jagt die Fälscher“ erzählt er auf überaus packende Art und Weise eine fiktive Story rund um die Fälschung historischer Mercedes-Benz-Fahrzeuge.

(Bild:  Jochen Bender)
(Bild: Jochen Bender)

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