Der Schrauber aus der Dose

Redakteur: Steffen Dominsky

Schmier- und Kraftstoffadditive können zahlreiche Probleme kurieren. Ein Praxisbeispiel von Liqui Moly zeigt, wie man mit relativ geringem Aufwand Verschleißerscheinungen mildern kann.

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Kleine Dose, große Wirkung: Additive von Liqui Moly sind einfach in der Anwendung.
Kleine Dose, große Wirkung: Additive von Liqui Moly sind einfach in der Anwendung.
( Archiv: Vogel Business Media )

Eines gleich vorneweg: Nein, dies ist keine pauschale Lobeshymne auf kleine „Wunderdosen“ mit ach so phänomenalen Eigenschaften vom Typ „alles versprechen, wenig halten“. Es ist vielmehr eine Geschichte über ein Auto, ein Additiv und die Erkenntnis, dass am Ende nicht alles perfekt, aber dennoch gut wird. Eine Geschichte, die, wie so oft, das wahre Leben schrieb.

Rückblende: „Sag mal, mein Schatz: Reiten wir jetzt für Deutschland?“ Frau Leethaus sieht ihren Mann entgeistert an. Wären die Eheleute jetzt pferdebegeistert, könnte man die Frage noch verstehen. Aber dem ist nicht so – im Gegenteil. Das Paar liebt die komfortable Art der Fortbewegung, doch damit ist auf ihrer Urlaubsfahrt seit einigen Kilometern Schluss. Der silberne C-Klasse-Kombi mit Automatik verhält sich trotz bestem österreichischen Bilderbuchpanorama wie ein unzivilisiertes Wildpferd – er bockt, ruckt und springt, und das nicht zu knapp.

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Walter Leethaus kann sich keinen rechten Reim darauf machen, funktionierte sein Sternenlaster bisher doch tadellos. Er ruft den ÖAMTC, das alpenländische Pendant des ADAC. Dieser schleppt die Düsseldorfer Touristen in die nächstgelegene Mercedes-Werkstatt, die flugs einen Schaden am Kettenspanner des Motors als Ursache diagnostiziert. Leider unterläuft dem Mechaniker beim Erneuern desselben ein Flüchtigkeitsfehler namens „Zahnversatz“. Das Ergebnis: mehrere krumme Ventile und ein nicht minder geknicktes Ehepaar, das die Heimreise im Leihwagen antritt.

Die Alternative zur teuren Reparatur

14 Tage später: Der Mercedes ist wieder am Rhein – soweit die gute Nachricht. Die schlechte: Das Problem, dass der Wagen sowohl beim Anfahren als auch bei Konstantfahrt im Teillastbereich ruckt und bockt, ist nach wie vor präsent. Auch die örtliche Vertretung des Stuttgarter Autobauers kann nicht helfen. Eine Getriebeölspülung sowie ein neuer und probehalber montierter Drehmomentwandler bringen keine Besserung. Die Diagnose: Nur ein neues Getriebe kann das Phänomen kurieren.

Dem Getränkehändler im Unruhestand sind die dafür anfallenden 4.000 Euro aber entschieden zu viel. Er sucht Rat bei seinem Freund und Bekannten Jörg Thömmes, Inhaber eines kleinen Kfz-Betriebs. „Komm, lass uns was probieren“, schlägt dieser vor. Da Thömmes die Sache selbst interessiert – schließlich hat der Kfz-Meister bereits zahlreiche positive Erfahrungen mit Additiven im Motor(öl)bereich gesammelt – macht er Leethaus einen Vorschlag: „Du die Teile, ich die Arbeit“, spricht‘s und besiegelt die Sache auf Männerart: Handschlag.

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