Skoda Design-Studie lässt den legendären 110 R wieder aufleben

Von Andreas Grimm 1 min Lesedauer

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In der sozialistischen Ära brachte Skoda so manches Schmuckstück auf die Straße. Eines davon, das Coupé 110 R aus den 1970er Jahren, wurde nun neu interpretiert.

Skoda hat ein paar Design-Fingerübungen zugelassen: der 110 R Concept.(Bild:  Skoda)
Skoda hat ein paar Design-Fingerübungen zugelassen: der 110 R Concept.
(Bild: Skoda)

Skoda setzt seine in diesem Jahr gestartete Serie von Konzeptfahrzeugen historischer Markenikonen fort und hat nun das 110 R Concept präsentiert. Vorbild ist das knapp vier Meter lange Coupé 110 R, von dem die Tschechen zwischen 1970 und 1976 rund 58.000 Exemplare bauten. Ab 1971 war das Modell auch in Westdeutschland erhältlich, wo es zu Preisen ab etwa 7.000 D-Mark angeboten wurde. Heute gilt der 110 R als Sammlerstück, für gut erhaltene Exemplare werden mehr als 40.000 Euro aufgerufen.

Im Mai hatte Skoda beispielsweise mit der Designstudie Slavia B bereits eine Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft geschlagen. Die historische Slavia B wurde um das Jahr 1900 noch unter der Marke Laurin & Klement gebaut. Der jetzige Entwurf ist rein elektrisch angetrieben und ist geprägt von kraftvollen Proportionen, die Anleihen an der neuen Formensprache „Modern Solid“ nehmen, die zuletzt in die Gestaltung des Elektromodells Elroq Eingang fand.

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Die Neuinterpretation des 110 R existiert ausschließlich virtuell als Computergrafik und verzichtet auf offensichtliche Retro-Anleihen. Stattdessen orientiert sich der schlanke Zweitürer ebenfalls an der „Modern Solid“-Formensprache. Klare Linien und kraftvoll modellierte Flächen prägen das Erscheinungsbild, ergänzt durch eine keilförmige Silhouette und markant ausgestellte Radhäuser, in denen großformatige Aero-Leichtmetallräder mit Zentralverschluss sitzen. 

Klassische Außenspiegel fehlen, stattdessen tragen kleine Flügel an den Kotflügeln Kameras als digitale Rückspiegel. Auffällig wirkt die Front mit zahlreichen Belüftungsschlitzen in der Haube, einem leuchtenden Škoda-Schriftzug und winzigen Scheinwerfern.

Als kreativen Kopf hinter dem selbstverständlich elektrisch angetriebenen Konzept nennt Škoda den Designer Richard Švec. Auch wenn dessen Kreation beim Betrachter einen gewissen Will-haben-Impuls auslösen könnte: Ein entsprechendes Serienmodell wird Skoda ganz sicher nicht bauen.

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