Forderung des GVA Maut und CO2-Bepreisung nicht erhöhen

Von Nick Luhmann 2 min Lesedauer

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Um die deutsche Wirtschaft und ihre Wettbewerbsfähigkeit ist es schlecht bestellt, so der Gesamtverband Autoteile-Handel (GVA). Die geplante Erhöhung der Maut und der CO2-Bepreisung werde insbesondere den Transportsektor gefährden und dürfe deshalb nicht kommen, so die Forderung.

Mautgebühren und die CO2-Bepreisung in Deutschland setzen dem Transportsektor zu. Der GVA sieht Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit in Gefahr und fordert deshalb, die Mautgebühren sowie die CO2-Bepreisung nicht zu erhöhen.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Mautgebühren und die CO2-Bepreisung in Deutschland setzen dem Transportsektor zu. Der GVA sieht Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit in Gefahr und fordert deshalb, die Mautgebühren sowie die CO2-Bepreisung nicht zu erhöhen.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Die Erhöhung der CO2-Bepreisung muss ausgesetzt und die Mautgebühren dürfen nicht erhöht werden, fordert der Gesamtverband Autoteile-Handel (GVA) aus Sorge um die Wettbewerbsfähigkeit des Landes. „Die deutsche Volkswirtschaft steckt in einer Wachstumsschwäche fest, die über konjunkturelle Schwächen hinausgeht“, so der GVA.

Welche Folgen die sinkende Wettbewerbsfähigkeit der größten Volkswirtschaft Europas für den Wohlstand und den sozialen Frieden hat, war Thema des GVA-Arbeitskreises Nutzkraftwagen (NKW). Die Coronapandemie habe gezeigt, wie wichtig es sei, „dass der Lkw rollt“. Um die Bevölkerung aber mit Gütern versorgen zu können, bedarf es geeigneter Rahmenbedingungen. Diese seien in der aktuellen Situation nicht gegeben, so der Arbeitskreis.

Mauterhöhung und CO2-Bepreisung aussetzen

In Zeiten von Rezession und zeitgleich hoher Inflation halte der Arbeitskreis NKW eine zusätzliche Erhöhung der Lkw-Maut und der CO2-Bepreisung für falsch. „Menschen und Unternehmen brauchen in dieser schwierigen Zeit spürbare Entlastung und keine zusätzlichen Belastungen“, so der Sprecher Mathias Oßwald. Aus diesem Grund fordert der AK NKW, die Erhöhung der CO2-Bepreisung auszusetzen, und kritisiert die Mauterhöhung.

Technologieoffenheit für NKW

Mit Blick auf die Antriebstechnologien (batterieelektrisch, Verbrenner) gelten für Nutzfahrzeuge andere Gegebenheiten als für Pkw. Der AK NKW spricht sich dafür aus, die Nutzungseffektivität stärker zu berücksichtigen. Konkret bedeutet das: keine einseitige Bevorzugung einer bestimmten Technologie, sondern ein Bekenntnis zur Technologieoffenheit.

Dazu zählen auch klimaneutrale E-Fuels als wichtige Ergänzung für Fahrzeuge mit Verbrennern, so der AK. Der Klimaschutz im Verkehrssektor bedürfe verschiedener Technologien, die sich gegenseitig ergänzten. Des Weiteren müsse bei der ganzheitlichen Beurteilung der komplette Lebenszyklus des Fahrzeugs berücksichtigt werden: a) Herstellung, b) laufender Betrieb, c) Lebensdauer und d) Entsorgung.

Die innovativen Unternehmen des Automotive Aftermarket seien Spitzenreiter beim Thema Nachhaltigkeit. „Durch Pflege und Reparatur mit qualitativ hochwertigen Ersatzteilen werden die Fahrzeuge in Betrieb gehalten, statt verschrottet und neu produziert zu werden. Dadurch werden massiv Ressourcen geschont und der Klimaschutz gefördert“, betonte Mathias Oßwald vom AK NKW.

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