Markteintritt Chinesischer Autobauer GAC setzt auf Händler

Von Hanno Boblenz 3 min Lesedauer

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Der chinesische Autokonzern GAC will in Europa durchstarten. In Kernmärkten wie Deutschland steuert das Unternehmen den Vertrieb selbst, in anderen Ländern setzt man auf Importeure. Verkauft wird in beiden Fällen über Händler.

Der GAC Aion UT soll für rund 28.000 Euro starten.(Bild:  GAC)
Der GAC Aion UT soll für rund 28.000 Euro starten.
(Bild: GAC)

Europa ist der letzte weiße Fleck im weltweiten Vertriebsnetz von GAC. Doch nun will die Guangzhou Automobile Group auch hier durchstarten. In Finnland, Portugal, Polen, Griechenland ist GAC bereits aktiv. Der Vertrieb im Rest Europas, insbesondere Deutschland, bereitet das Unternehmen momentan vor.

Im Gegensatz zu vielen anderen neuen Herstellern verfolge der Konzern keinen einheitlichen Ansatz, sondern differenziere klar nach Märkten, sagt David Zhang, General Manager von GAC in Europa gegenüber »kfz-betrieb«. In Deutschland und weiteren großen Volumenländern baue man eigene nationale Vertriebsgesellschaften auf, die Import, Preisgestaltung und Marketing steuern.