Dialog zwischen Werkstatt und Beru

Redakteur: Dipl. Ing. (FH) Konrad Wenz

Die Beru Ag bietet dem Aftermarket ein breites Produktsortiment - von der Zündkerze bis hin zur Kaltstarttechnologie.

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Eine gute Produktqualität sowie ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis sind für den Automobilzulieferer Beru AG, Ludwigsburg, selbstverständlich. Damit erfüllt der Spezialist für Zündungstechnik die hohen Anforderungen der Erstausrüstungskunden. Der an 23 Standorten weltweit vertretene Zulieferer verfügt über ein breites Produktangebot, das angefangen bei der Zündungstechnik über die Dieselkaltstartechnologie bis hin zu Produkten der Elektronik und Sensorik reicht. Um auch künftig für die Herausforderungen des Markts gerüstet zu sein, setzt Beru auf Innovationen und Größe. Immerhin 220 Mitarbeiter arbeiten laut Hans-Peter Vater, Leiter Zentrale Marketingkommunikation, an der permanenten Verbesserungen von Produkten. Eine Produktneuheit ist beispielsweise das Instant-Start-System ISS, bei dem dank der Kombination aus leistungsoptimierter Glühkerze und elektronischem Steuergerät ein Dieselmotor so schnell wie ein Benziner startet.

Marktorientierte Vertriebsorganisation

Ein weiteres Produkt-Highlight ist der Pressure-Sensor-Glow-Plug (PSG). Diese Drucksensor-Glühkerze ermöglicht in Dieselfahrzeugen eine direkte Druckmessung während des Verbrennungsprozesses. 33,5 Millionen Euro investierten die Ludwigsburger 2006 in Forschung und Entwicklung – 8,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Anstrengungen lohnen sich: Beru ist nahezu bei jedem Erstausrüster mit Produkten vertreten. Anlässlich der AMI wurde Beru überdies mit dem Allianz-Sicherheitspreis „Genius 2007“ für das direkt messende Tire-Safety-System (TSS) ausgezeichnet.

Charakteristisch für Beru ist ein starkes Handelsgeschäft im Bereich Verschleißteile. Für Thomas Wolz, Verkaufsleiter Handel Deutschland, Österreich, Schweiz, ist es für den Geschäftserfolg entscheidend, die Kunden zeitnah mit einem großen Produktsortiment und hoher Lieferquote bedienen zu können. Wolz: „Mit einer Lieferquote von mehr als 95 Prozent liegt Beru deutlich über dem Branchenschnitt.“

Die markengebundenen Werkstätten versorgt Beru über den OES-Bereich der Hersteller. Der freie Markt wird über den Großhandel abgedeckt. Dazu gehören immerhin 15 000 Freie Werkstätten sowie nahezu alle großen am Markt befindlichen Werkstattsysteme. Wichtig ist dem Unternehmen zudem, immer für den Kunden da zu sein – über Schulungen, Messen oder Besuche vor Ort. „Das Gespräch mit unseren Kunden steht für uns im Mittelpunkt“, betont Wolz mit Blick auf den engen Draht zu Werkstätten und Händlern und die langjährige Zusammenarbeit.

Doch nicht nur im B2B-Bereich hat Beru eine Schlüsselposition. Auch die Endkunden sind von den Produkten überzeugt. Immerhin 45 Prozent der Leser von „auto motor und sport“ wählten Beru unlängst bei der Wahl zur „Best Brand 2007“ erneut auf Rang zwei in der Kategorie Zündkerzen.

Isabella Finsterwalder

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