Elektromobilität „Die Nutzerakzeptanz hat den Point of no return erreicht“

Autor: Andreas Grimm

Die Elektromobilität hat zuletzt deutlich an Fahrt aufgenommen, wie die Zulassungszahlen belegen. Wo es dennoch hapert und was verbesserungswürdig ist, erläutert Markus Emmert vom Bundesverband E-Mobilität im Interview mit »kfz-betrieb« .

Markus Emmert ist Mitglied im Vorstand des Bundesverbands E-Mobilität e.V.
Markus Emmert ist Mitglied im Vorstand des Bundesverbands E-Mobilität e.V.
(Bild: Bundesverband E-Mobilität)

In den vergangenen Wochen hat die Politik einige Weichen zugunsten der Elektromobilität gestellt. Das „Gebäude-Elektromobilitäts-Infrastruktur-Gesetz“ gehört ebenso dazu wie ein Gesetz zum Aufbau der Netzinfrastruktur. Gleichzeitig zeigen Untersuchungen, dass E-Autos zwar inzwischen viele Käufer interessieren, es aber doch noch relativ selten zum Abschluss kommt. Gleichzeitig wenden sich weitere Hersteller vom Verbrenner ab. »kfz-betrieb« hat bei Markus Emmert, Vorstand im Bundesverband E-Mobilität, nachgefragt, was die verschiedenen Signale der letzten Wochen zu bedeuten haben.

Redaktion: Herr Emmert, wie schätzen Sie generell den Fortschritt der Elektromobilität im Jahr 2020 ein?

Markus Emmert: Die Entwicklung ist sehr positiv. Die hohe staatliche Unterstützung hat maßgeblich zum Anstieg der Elektro-Zulassungen geführt. Diese Entwicklung wird weiter anhalten und sich sogar deutlich verstärken. Technologisch ist der Durchbruch längst erreicht. Aber auch hinsichtlich der Nutzerakzeptanz haben wir vor dem Hintergrund der Klimafrage den Point of no return in der Elektromobilität definitiv erreicht.

Über den Autor

 Andreas Grimm

Andreas Grimm

Fachredakteur Management & Handel, Redaktion »kfz-betrieb«