Unternehmensstruktur an aktuelle Herausforderungen anpassen Die Risiken auf einem kalkulierbaren Niveau halten

Von Christoph Welter, Deloitte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 5 min Lesedauer

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Agenturverträge, E-Mobilität und Co. sind für den Autohandel geschäftliches Neuland. Gewisse Risiken sind vorprogrammiert. Durch taktische Anpassungen in der Unternehmensstruktur lassen sich diese jedoch abfedern.

Angesichts von Agenturvertrieb und Co. ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um Korrekturen an der eigenen Unternehmensstruktur vorzunehmen.(Bild:  © WrightStudio - stock.adobe.com)
Angesichts von Agenturvertrieb und Co. ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um Korrekturen an der eigenen Unternehmensstruktur vorzunehmen.
(Bild: © WrightStudio - stock.adobe.com)

Digitale Transformation, technische Innovationen, sich verändernde Konsumgewohnheiten der Kunden, der demografische Wandel und ein massiver Wettbewerbsdruck verändern auch die Automobilwirtschaft. Viele Automobilhersteller reagieren darauf, indem sie ihre Vertriebsmodelle umstellen: weg vom Händler- hin zum Agenturmodell.

Damit befindet sich das Kfz-Gewerbe inmitten eines tiefgreifenden Strukturwandels. Die Händler befürchten, dass ihr klassisches Geschäft zurückgeht. Viele reagieren darauf, indem sie bestehende Geschäftsfelder erweitern, neue Geschäftsmodelle erschließen und die Digitalisierung nutzen – sowohl für die Interaktion mit den Kunden als auch für eigene Prozesse. Geschäftliches Neuland zu betreten, war schon immer ein unternehmerisches Wagnis. Doch was können Unternehmen tun, um ihre Erfolgschancen zu verbessern und Nachteile zu minimieren? Vorab gilt: Ein allgemein anwendbares Rezept gibt es nicht. Denn die Maßnahmen, die ein Unternehmer ergreifen kann, sind so individuell wie sein Unternehmen selbst und immer auf Maß zu schneidern.