Wiederbelebt Der Freelander kehrt zurück – als Chinese

Von Andreas Wehner 2 min Lesedauer

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Der Land Rover Freelander, einst das Einstiegsmodell der britischen Geländewagenmarke, wurde 2015 eingestellt. Jetzt kommt er wieder. Als eigene Marke unter der Ägide des chinesischen Autobauers Chery. »kfz-betrieb« konnte einen Blick auf das Auto werfen.

Der Freelander ist wieder da, allerdings als komplett eigene Marke. Er sieht aus wie ein Land Rover, kommt aber aus China.(Bild:  Chery)
Der Freelander ist wieder da, allerdings als komplett eigene Marke. Er sieht aus wie ein Land Rover, kommt aber aus China.
(Bild: Chery)

Der chinesische Autobauer Chery bringt künftig unter der Marke Freelander Geländewagen auf den Markt. Freelander? Da war doch was…? Richtig. Der Land Rover Freelander war einst das Einstiegsmodell der britischen Geländewagenmarke. 2015 stellte Land Rover die Baureihe ein und ersetzte sie durch den Discovery Sport.

Etwas mehr als zehn Jahre später kommt der Freelander jetzt wieder. Chery, in Deutschland bisher mit Omoda und Jaecoo aktiv, hat Freelander zur Marke weiterentwickelt, die in den kommenden Jahren mehrere Autos auf den Markt bringen soll.

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Am vergangenen Wochenende stellte der Konzern am Stammsitz in Wuhu das erste Fahrzeug vor: den Freelander 8. Das Modell soll zunächst in China und im Nahen Osten, ab 2027 aber auch in Europa angeboten werden.

Das 5,12 Meter lange SUV wird als Plug-in-Hybrid mit rund 160 Kilometern elektrischer Reichweite und Allradantrieb auf den Markt kommen. Während andere Märkte eine sechssitzige Konfiguration mit sogenannten Zero-Gravity-Sitzen in der zweiten Reihe erhalten, kommt für Europa eine Fünfsitzer-Variante mit großzügigem Kofferraum.

Der Innenraum präsentiert sich luxuriös, mit üppigem Platzangebot und optisch aufgeräumt. Dominiert wird das Cockpit von einem 48-Zoll-großen Panoramadisplay, das sich unterhalb der Windschutzscheibe einmal quer durch das Fahrzeug spannt und das zusätzlich zum zentralen Infotainment-Bildschirm verbaut ist.

Dennoch setzt Freelander auf haptische Bedienung: Neun physische Tasten unterhalb des Screens, von denen zwei frei belegbar sind, ermöglichen die Steuerung wichtiger Funktionen. Zur Serienausstattung gehört ein Harman-Kardon-Audiosystem.

Eine Besonderheit für den Nahen Osten ist ein großer ausklappbarer Screen im Dach. Für Europa dürfte stattdessen eher ein durchgehendes Panorama-Glasdach zum Einsatz kommen.

Zur technischen Ausstattung zählen laut Hersteller ein Qualcomm Snapdragon 8295 Cockpit-Chip sowie Fahrerassistenzsysteme auf Level-2-plus-Niveau. Für den Geländeeinsatz gibt es einen intelligenten Allradantrieb mit neun Fahrmodi. Ein geregeltes Sperrdifferenzial hinten, eine virtuelle Mitteldifferenzialsperre und eine Zweikammer-Luftfederung sind ebenfalls verbaut.

Optik stammt von Land Rover

Während die technische Basis aus China kommt, stammt die Optik von Jaguar Land Rover. Verantwortlich für das Design zeichnet Phil Simmons, der zuvor am ursprünglichen Freelander, am Range Rover Velar und am Defender mitgearbeitet hat. Das Fahrzeug greift gestalterische Merkmale des ursprünglichen Freelander von 1997 auf, darunter das charakteristische dreieckige Heckfenster.

Die Produktion übernimmt das Gemeinschaftsunternehmen CJLR von Chery und Jaguar Land Rover (JLR) in Changshu, das seit 2012 besteht und bislang vor allem Jaguar- und Land-Rover-Modelle für den chinesischen Markt produziert.

Innerhalb von fünf Jahren will Freelander in über 90 Ländern präsent sein und mehr als 1.100 Vertriebs- und Servicestützpunkte aufbauen.

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