Die Top-Teams von Scania stehen fest

Autor / Redakteur: Edgar Schmidt / Edgar Schmidt

Das Finale des Werkstatt-Wettbewerbs „Top Team“ entschieden das deutsche Team der Anulfa GmbH aus Augsburg sowie das Team der Scania-Filiale in Kirchbichl in Österreich für sich.

Firmen zum Thema

Den Wettbewerb „Scania Top Team“ tragen Werkstattmannschaften aus aller Welt untereinander aus.
Den Wettbewerb „Scania Top Team“ tragen Werkstattmannschaften aus aller Welt untereinander aus.
(Foto: Schmidt)

Ein Fehler in der Bremsanlage, Probleme im Fahrwerk und ein ausgefallenes Display in der Armaturentafel – das waren einige der Aufgaben, die die Teilnehmer des Scania-Top-Team-Wettbewerbs in diesem Jahr beim Nationalen Finale für Deutschland und Österreich lösen mussten. In Deutschland hatten sich zehn Teams für den Wettkampf bei Scania Deutschland in Koblenz qualifiziert, in Österreich fünf Teams.

Nach einem spannenden Wettkampftag stand die Mannschaft der Anulfa GmbH aus Augsburg für Deutschland ganz oben auf dem Treppchen. Bei den Österreichern siegte das Team der Scania-Filiale in Kirchbichl. „Wir freuen uns riesig und sind stolz darauf, als Team solch eine Performance gezeigt zu haben“, sagt Tobias Preston, Team Coach in der Anulfa-Mannschaft. „Wir kamen schon einmal auf den dritten Platz und wollten in diesem Jahr noch besser sein. Das haben wir geschafft. Nicht zuletzt dank unseres erfahrenen Werkstattleiters Wolfgang Seubert“, lobt er seinen Kollegen.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 15 Bildern

Scania sieht „Top Team“ dabei nicht nur als Wettbewerb für Scania-Techniker und Teiledienstmitarbeiter, sondern als weltweites Trainingsprogramm für die Mitarbeiter in Service und Werkstatt. Schließlich müssen sie sich bei ihrem Training sowie in den Vorrunden sehr intensiv mit den Serviceunterlagen auseinandersetzen. Weiterhin haben nur wirklich eingespielte Teams die Chance, die komplexen Aufgaben in den nationalen und internationalen Finalrunden zu lösen. Besonders deutlich wird das am österreichischen Siegerteam, das sich bereits im Jahr 2011 den sechsten Platz beim internationalen Finale des Wettbewerbs erkämpfen konnte. „Durch den Wettbewerb sind wir zu einem wirklich guten Team zusammengewachsen“, sagt Teamcoach Markus Reisenbichler. „Dadurch arbeiten wir auch im ganz normalen Arbeitsalltag wesentlich effektiver zusammen.“

Gesundheit und Umweltschutz

Der Weiterbildungsgedanke steht bei Top Team im Vordergrund. So geht beispielsweise das Team am Ende jeder praktischen Aufgabe seine Arbeit mit dem Prüfer noch einmal detailliert durch. Dadurch ist einerseits die Bewertung sehr transparent und andererseits der Lerneffekt wesentlich höher, als wenn die Teams erst am Ende des Wettkampfes Informationen über die eingebauten Fehler bekommen.

In diesem Jahr ging es erstmals nicht ausschließlich um die Fahrzeugtechnik. Weitere Themen waren beispielsweise Ernährung, Bewegung und Umweltschutz am Arbeitsplatz. Damit will der Hersteller zeigen, dass er als Arbeitgeber Verantwortung für seine Mitarbeiter übernimmt und sie dafür sensibilisieren, dass ein hervorragender Service nur mit gesunden und motivierten Mitarbeitern möglich ist.

Weltfinale in Schweden

Die Teams aus Augsburg und Kirchbichl müssen nun ihr Können erneut beim Europafinale im Herbst 2013 unter Beweis stellen. Die Sieger dieses Wettbewerbs treten dann vom 21. bis 24. November beim Weltfinale bei Scania im schwedischen Södertälje gegeneinander an.

(ID:39404260)