Mercedes-Rückruf Dieselmotor bekommt eine neue Steuerkette

Von Niko Ganzer

In Deutschland müssen knapp 5.000 Halter ihre C- und E-Klasse-Fahrzeuge sowie GLC und CLS für sieben Stunden in der Vertragswerkstatt abgeben. Ansonsten droht ein Motorschaden.

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Auch der Mercedes-Benz GLC Coupé ist von der Maßnahme betroffen.
Auch der Mercedes-Benz GLC Coupé ist von der Maßnahme betroffen.
(Bild: Daimler AG)

Gut die Hälfte der rund 10.700 weltweit von einem neuen Mercedes-Rückruf betroffenen Fahrzeuge ist in Deutschland registriert. Bei GLC (Baureihe 253), CLS (BR 257), C-Klasse (BR 205), E-Klasse (BR 213), sowie E-Klasse-Coupé und -Cabrio (BR 238) könnten „im Falle eines langfristigen Einsatzes unter spezifischen Fahrprofilen einzelne Bolzen oder Kettenglieder der Steuerkette“ im Vierzylinder-Dieselmotor (OM 654) verschleißen, erklärte ein Konzernsprecher auf Anfrage.

Im Fall eines Steuerkettenrisses droht den Angaben zufolge ein Motorschaden „und ein daraus resultierender plötzlich auftretender Vortriebsverlust“. Der Tausch des Bauteils dauert etwa sieben Stunden. Nach unseren Informationen steht der Rückruf in Zusammenhang mit einem früheren Werkstattaufenthalt wegen „Geräuschbeanstandung“.

Der interne Aktionscode „0591016“ gilt für den Produktionszeitraum Januar 2016 bis Februar 2021.

Fragen zur Maßnahme beantwortet der Hersteller telefonisch unter 00800 - 1277 7777.

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