Digitalisierung der Bewerbersuche und Ausbildung

Treffpunkt Berufsbildung des deutschen Kfz-Gewerbes

| Autor: Johannes Büttner

Der Treffpunkt Berufsbildung steht 2019 unter dem Motto „Level up“.
Der Treffpunkt Berufsbildung steht 2019 unter dem Motto „Level up“. (Bild: ZDK)

Unter dem Slogan „Level up – Autoberufe im digitalen Wandel“ findet am 30. Oktober 2019 der zweite „Treffpunkt Berufsbildung“ des Deutschen Kfz-Gewerbes statt. Der ZDK und die Initiative „Autoberufe – Mach Deinen Weg!“ laden dazu Ausbildungsverantwortliche aus Betrieben, Schulen und Verbänden sowie gewerbliche und kaufmännische Kfz-Azubis nach Fulda ein. Dort erwartet sie ein abwechslungsreiches Programm aus Vorträgen, Diskussionsrunden und Workshops.

Los geht es mit einem Grundsatzreferat von Dr. Steffi Burkhart. Sie forscht und spricht aus der Sicht ihrer Generation – nämlich der der unter 35-Jährigen – über die Zukunft der Arbeit und den gesellschaftlichen Wandel. Dabei will sie sich für die Bedürfnisse und Wünsche der sogenannten Generation Z einsetzen, denn: „Die Generation Z ist unsere Zukunft!“ In ihrem Vortrag spricht sie über die Zielgruppe der potenziellen künftigen Auszubildenden, nach denen die Ausbildungsbetriebe so händeringend suchen. Im Anschluss wird Steffi Burkhart ihre Thesen mit Experten aus der Praxis auf der Bühne diskutieren.

In einem zweiten Grundsatzvortrag wird der Redner und Podcaster Frank Eilers einen Blick in die Zukunft der Arbeitswelt werfen. Stehen wir vor einer Revolution oder verläuft die Entwicklung eher langsam? Wird alles anders oder ändert sich gar nicht so viel? Und was können und müssen Unternehmen und Jugendliche heute schon tun, um auf die Arbeitswelt von morgen vorbereitet zu sein? Antworten auf diese Fragen will Eilers nicht schuldig bleiben.

Workshops zur Auswahl

Nach der Mittagspause, in der auch ausreichend Zeit zum Netzwerken sowie zum Besuch der begleitenden Ausstellung besteht, geht es dann in die Workshops. Es finden immer zwei parallel statt, die Teilnehmer können sich nach ihren persönlichen Interessen für jeweils einen davon entscheiden.

Der erste Arbeitskreis beschäftigt sich mit der Frage, wie sich Azubis ihren Wunschausbilder vorstellen. Auszubildende erklären, was sie sich von ihrer Ausbildung im Allgemeinen und ihrem Ausbildungsbetrieb und der Person des Ausbilders im Speziellen erwarten. Natürlich können und sollen die Teilnehmer ihre eigenen Erfahrungen mit einbringen.

Im parallel stattfindenden zweiten Workshop erläutert Gerhard Heiß von Audi, wie sich die Digitalisierung auf die Ausbildung bei einem Automobilhersteller auswirkt. Hier kommen zum Beispiel schon modernste Hilfsmittel wie Virtual-Reality-Brillen zum Einsatz. Über solche Trends in der Kfz-Ausbildung will Heiß mit den Teilnehmern in einen Austausch treten.

In der zweiten Runde der Workshops können die Besucher dann mit Professor Peter Niermann von der Firma Straightlabs anhand von Praxisbeispielen über spielerisches Lernen in virtuellen Welten diskutieren. Schließlich findet in der digitalen Welt Lernen mehr und mehr in virtuellen und interaktiven Lern- und Trainingswelten statt.

Alternativ besteht die Möglichkeit, sich über Chancen des Azubi-Recruitings in Zeiten von Mobile und Social Media auszutauschen. Als Expertin hierfür steht Felicia Ullrich, Geschäftsführerin von U-Form Testsysteme, zur Verfügung. Unter anderem soll es um die Fragen gehen, ob sich über Instagram-Posts oder TikTok-Videos Auszubildende finden lassen und wie sich die Bewerber selbst einen Bewerbungsprozess oder ein Testverfahren vorstellen.

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