Direktannahme: Neues aus der Kontakt-Sektion

Kfz-Unternehmer diskutieren bei den Autoservicetagen

| Autor: Jan Rosenow

Angeregte Diskussionen zwischen Teilnehmern, Referenten und Ausstellern kennzeichnen die Autoservicetage.
Angeregte Diskussionen zwischen Teilnehmern, Referenten und Ausstellern kennzeichnen die Autoservicetage. (Bild: »kfz-betrieb«/Rainer Wengel)

Für viele Experten sind Serviceberaterinnen und Serviceberater die wichtigsten Arbeitskräfte im Autohaus. Denn sie haben den Kontakt zum Servicekunden, der mit seinen Aufträgen ganz wesentlich zum Geschäftserfolg beiträgt. Doch gleichzeitig stehen diese Kolleginnen und Kollegen unter erheblichem Druck: Der administrative Aufwand wird immer größer, gleichzeitig benötigen moderne Fahrzeuge immer weniger Service, was die Kundenfrequenz verringert und eigene Ideen zur Werkstattauslastung nötig macht.

Wie sich die Ausbildung und das gesamte Berufsbild der Serviceberater/innen sowie der ihnen zuarbeitenden Serviceassistenten und -assistentinnen weiterentwickelt hat, das erfahren die Teilnehmer der Autoservicetage 2019 am 26. November in Würzburg. Bei dem Forum für das Servicemanagement im markengebundenen Autohaus stellt Birgit Behrens, Geschäftsführerin Berufsbildung beim Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), dar, dass sich Serviceberater zu „Kundenbegeisterern“ weiterentwickeln müssen, um ihre Position angesichts der zunehmenden Digitalisierung und des gewandelten Kundeninteresses halten zu können.

Maha: Moderne Mess- und Prüftechnik hilft dem Serviceberater

Birgit Behrens ist eine von mehreren hochkarätigen Vortragenden, die bei den Autoservicetagen das Thema Kundenannahme in allen Facetten darstellen. Neben den Serviceverantwortlichen der Autohersteller Toyota und Volvo, die die Annahmekonzepte ihrer Unternehmen vorstellen, gehören dazu Jörg Gudat (Gudat Solutions) und Karsten Noss (LDB Löffler), die in ihrem Vortrag aufzeigen, wie ein Telefondienstleister die Arbeitskräfte im Autohaus entlasten und beispielsweise direkt Termine vereinbaren kann. Joachim Heim von Dekra erklärt, welche Fragen das Autohaus dem Kunden bei der Terminvereinbarung stellen muss, damit der Auftrag bestmöglich vorbereitet wird.

Ein Vortrag zu einem technischen Aspekt der Annahme kommt aus dem Hause Maha: Bei Geschäftsführer Dr. Thomas Aubel geht es um moderne Mess-, Prüf- und Dokumentationstechnik, die den Serviceberater bei der Annahme unterstützt. Ein Best-Practice-Vortrag aus dem Autohandel rundet das Programm ab: Thomas Wagner, Serviceleiter bei Orth Automobile, erklärt, wie er sich im Spannungsfeld zwischen Digitalisierung und Direktannahme bewegt.

Autoservicetage: Pflichttermin für Serviceprofis

Die Autoservicetage finden am Dienstag, 26. November, in Würzburg statt. Inhaber, Geschäftsführer und Serviceleiter aus Autohäusern sowie Experten und Dienstleister aus der Kfz-Branche nutzen diese Gelegenheit, um über ihr Aftersalesgeschäft zu diskutieren. Branchenvorträge, Serviceideen, die Gelegenheit zum Austausch und die umfangreiche Branchenausstellung kennzeichnen die Autoservicetage. Partner der Veranstaltung sind die Unternehmen Dekra und Maha. Die Teilnahmegebühr beträgt 449 Euro (zzgl. MwSt.). »kfz-betrieb«-Abonnenten erhalten 30 Prozent Nachlass. Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter www.autoservicetage.de.

Erstmals findet in diesem Jahr am Vorabend der Autoservicetage die Verleihung des Service Awards statt. Im Rahmen einer festlichen Abendveranstaltung werden die besten Betriebe Deutschlands für ihr erfolgreiches Werkstattgeschäft ausgezeichnet. Für Teilnehmer der Autoservicetage am 26. November 2019 ist die Teilnahme an der Preisverleihung kostenfrei.

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