Dass der DS7 Crossback über alle gängigen Assistenzsysteme verfügt, darf beim Anspruch der Marke vorausgesetzt werden. Besonders herauszuheben ist die sogenannte Active Scan Suspension, mit der die Marke auch an die damals sensationelle hydropneumatische Federung der ursprünglichen DS von 1955 anknüpfen will. Ähnlich wie bisher nur bei der Mercedes S-KIasse beobachtet bei Active Scan eine Kamera die Straßenbeschaffenheit und leitet die Daten an einen Rechner weiter, der jedes einzelne Rad über die Stoßdämpfer an den Straßenzustand anpasst.
Fünf Verbrenner zum Start, Hybrid ab 2019
Bei den Motoren geht es zunächst konventioneller zu. Zum Marktstart gibt es fünf grundsätzlich bekannte Konzern-Antriebe, drei Benziner und zwei Diesel mit bis zu 230 PS Leistung. Bis auf den Basis-Benziner und den Basis-Diesel mit je rund 130 PS, die über ein manuelles Sechsgang-Getriebe geschaltete werden, sind alle Motoren serienmäßig einem Achtgang-Automatikgetriebe von Aisin verbunden.
Der interessanteste Antrieb folgt erst 2019, eine Plug-in-Hybrid-Variante bestehend aus einem Benziner mit 147 kW/200 PS Leistung und zwei Elektroantrieben mit jeweils 80 kW/109 PS. Da einer der Motoren die Hinterachse antreibt, wird so Allradantrieb realisiert. Auch hier kommt das Achtgang-Automatikgetriebe zum Einsatz. Aus der Kombination der drei Motoren ergibt sich eine Systemleistung von 220 kW/300 PS. Die Batterie mit 12 bis 13 kWh soll rein elektrische Reichweiten von theoretisch bis zu 60 Kilometern ermöglichen. Die Ladezeit beträgt 4,5 Stunden an einer Haushaltssteckdose und 2,5 Stunden im Schnelllademodus.
Ob die Premium-Platzhirsche DS in Zukunft stärker fürchten muss, kann man zumindest mit einem Fragezeichen versehen. Die Marke positioniert sich lediglich in den Segmenten B bis D, also vom Kleinwagen bis zur Mittelklasse. Echte Wettbewerber zu einem BMW 7er oder einem Audi A8 wird es aus Frankreich nicht geben. Auch preislich orientiert man sich eher am gehobenen Volumenwettbewerb á la VW – der DS7 Crossback wird mit 130-Benziner-PS wohl bei rund 30.000 Euro starten. Zum Vergleich: Bei Mercedes gibt es den zwei Zentimeter kürzeren GLC erst mit mindestens 170-Diesel-Pferden ab rund 45.000 Euro.
(ID:44549471)