DSGVO: Datenschutzprofis

Autor / Redakteur: Holger Schweitzer / Dr. Holger Schweitzer

Wer beim Thema DSGVO auf die „Strauß“-Strategie setzt, sei gewarnt. Denn wenn man den Kopf in den Sand steckt und den Datenschutz im Betrieb vernachlässigt, kann es teuer werden. Dabei müssen Inhaber nicht immer alles allein stemmen.

Datenschutz ist unumgänglich. Wer das Fachwissen dafür nicht im eigenen Haus hat, kann beispielsweise bei Sachverständigenorganisationen Rat und Hilfe finden.
Datenschutz ist unumgänglich. Wer das Fachwissen dafür nicht im eigenen Haus hat, kann beispielsweise bei Sachverständigenorganisationen Rat und Hilfe finden.
(Bild: © Freedomz - stock.adobe.com)

Digitaler statt persönlicher Kontakt: Die Coronakrise verleiht der Digitalisierung branchenübergreifend Aufwind. Kfz-Betriebe, die sich nun verstärkt im digitalen Raum bewegen, sollten sich spätestens jetzt darum kümmern, wie sie die Daten ihrer Kunden schützen. Denn geht man mit den Daten seiner Kunden fahrlässig um, kann es schnell teuer werden.

Den gesetzlichen Rahmen, an den sich Autohäuser und Werkstätten dabei halten müssen, setzt die seit Mai 2018 europaweit gültige Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Hinter den fünf Buchstaben steckt die Idee, ein möglichst einheitliches Datenschutzrecht für die europäische Union zu schaffen. Geschützt werden sollen dabei vor allem die Rechte von Betroffenen, deren personenbezogene Daten verarbeitet werden. Konkret bedeutet es, dass Nutzer leichter auf ihre persönlichen Daten zugreifen können sollen und informiert sein sollen, wie sie verwendet werden. Und diejenigen, die solche Daten verarbeiten, also auch Kfz-Betriebe, müssen den in der Verordnung festgelegten Pflichten nachkommen. Dies soll die Transparenz gegenüber den Betroffenen gewährleisten und absichern.