EDV für Freie Werkstätten: Stumme Kollegen

Teilegroßhändler wie Matthies und Knoll haben für ihre Werkstattpartner Softwareprogramme entwickelt. Sie sind mit den Prüfgeräten vernetzt und sollen die Verwaltungsarbeiten in den unabhängigen Servicebetrieben beschleunigen.

| Redakteur: Norbert Rubbel

Die EDV-Programme der Großhändler sind auf die Bedürfnisse der Freien Werkstätten zugeschnitten. Auf dem mobilen PC ist das Dealer-Management-System mit den Prüfgeräten in der Werkstatt vernetzt.
Die EDV-Programme der Großhändler sind auf die Bedürfnisse der Freien Werkstätten zugeschnitten. Auf dem mobilen PC ist das Dealer-Management-System mit den Prüfgeräten in der Werkstatt vernetzt. ( © industrieblick - Fotolia)

Sie können alles außer schrauben und Kaffee kochen. Dies versprechen die Softwarelieferanten der Freien Werkstätten. Der „produktivste Mitarbeiter“ in den Partnerwerkstätten des Großhändlers Matthies in Hamburg heißt „Henry jr“ und ist ein Dealer-Management-System (DMS). Nach Angaben seiner Schöpfer braucht er keine kostenintensive Hardware. Es reicht ein handelsüblicher, internetfähiger Computer mit beliebigem Betriebssystem. Henry besitzt eine virtuelle Verwaltungsoberfläche, auf der die Anwender ihre Kundendaten, Fahrzeuge und Artikel verwalten: zum Beispiel Angebote und Serviceaufträge schreiben oder Rechnungen erstellen.

Komfortabel wird es mit der Henry-App auf dem I-Phone, I-Pad oder I-Pod. Damit bleiben die Servicemitarbeiter mobil und können die entsprechenden Kunden- und Fahrzeugdaten beispielsweise bei der Direktannahme außerhalb des Kundenzentrums nutzen oder Ersatzteile mithilfe eines Barcode-Scanners bestellen. Egal, ob im Lager, im Büro oder in der Werkstatt – die Inhaber und Mitarbeiter können von überall mit ihren Zugangsdaten über eine verschlüsselte Verbindung mit ihrem stummen Kollegen arbeiten.

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