Digital Automotive Award Ein OBD-Dongle für die Werkstätten

Autor: Jan Rosenow

Kfz-Meister Dennis Christ hat mit dem „DCoder“ ein mobiles Diagnosetool entwickelt, das Autofahrern ebenso wie Kfz-Betrieben echten Nutzwert bieten soll. Damit platzierte sich der junge Unternehmer beim Digital Automotive Award im Spitzenfeld.

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Kfz-Meister Dennis Christ hat zusammen mit Bianca Christ den „DCoder“ ins Leben gerufen. Das OBD-Dongle-Konzept ist speziell auf die Bedürfnisse freier Werkstätten zugeschnitten.
Kfz-Meister Dennis Christ hat zusammen mit Bianca Christ den „DCoder“ ins Leben gerufen. Das OBD-Dongle-Konzept ist speziell auf die Bedürfnisse freier Werkstätten zugeschnitten.
(Bild: »kfz-betrieb« / Dominsky)

OBD-Dongles gibt es viele auf dem Markt, doch die meisten bieten nicht viel mehr als einfache Lesefunktionen. Eine echte mobile Diagnose ist mit ihnen nicht machbar. Doch nun betritt mit DC Connected ein Start-up-Unternehmen die Szene, das behauptet, eine Tiefendiagnose auf Herstellerniveau erreichen zu können.

Dahinter steckt der junge Kfz-Meister Dennis Christ aus dem bayerischen Nersingen. „In modernen Fahrzeugen leuchten einfach immer mehr Warnlampen. Und dann sind die meisten Autofahrer schnell verunsichert, reagieren bisweilen fast panisch“, schildert der Kfz-Meister und -Sachverständige die Situation aus seiner Sicht. „Bereits seit etlichen Jahren gibt es eine Vielzahl an Vernetzungsmöglichkeiten für Bestandsfahrzeuge, sprich ein Heer sogenannter OBD-Dongles. Viele bieten oft nur ‚spielerische‘ Funktionen, seriöse Produkte sind selten. Eine Lösung, wie sie in meinen Augen freie Werkstätten wirklich benötigen, ist echte Mangelware“, ergänzt Dennis Christ.

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Deshalb wurde der 27-Jährige selbst aktiv. Zusammen mit seiner Cousine Bianca Christ entwickelte er den „DCoder“, sein eigenes OBD-Dongle-Konzept. Der DCoder wird direkt an der OBD-Schnittstelle angedockt und ist nach dem Erfassen der Fahrzeugdaten sofort einsatzbereit. Er ermöglicht eine Over-the-Air-Diagnose und ist laut Hersteller für 32 Marken mit rund 2.500 Modellen anwendbar, einschließlich Hybrid- und Hochvoltfahrzeugen. Eine integrierte SIM-Karte vernetzt ihn unabhängig vom Handy des Fahrers. Zielgruppe sind neben Autofahrern und Flottenmanagern auch Kfz-Betriebe, die mit dem DCoder ihren Kunden eine Ferndiagnose und sogar Hilfe im Pannenfall bieten können.

Preisverleihung am 28. September

Auf welchen Platz beim Digital Automotive Award es Dennis und Bianca Christ mit ihrem Projekt geschafft haben, erfahren Sie am 28. September während der Preisverleihung im Rahmen der exklusiven Vorabendgala zu den „Digital Automotive Days“ in Würzburg. Melden Sie sich hier zur Preisverleihung auf dem Bürgerbräu-Gelände in Würzburg an! Die Veranstaltung erfolgt unter der Maßgabe aktueller Hygienebedingungen.

»kfz-betrieb« verleiht den Digital Automotive Award in diesem Jahr zum zweiten Mal. Im Rahmen des Wettbewerbs honoriert die Fachmedienmarke zusammen mit den Partnern Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (BDK), Mobile.de und TÜV Nord Mobilität Anstrengungen von Autohäusern und Werkstätten rund um die Digitalisierung. Im Mittelpunkt stehen dabei Leuchtturmprojekte der Betriebe.

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Die Bekanntgabe der Platzierungen beginnt um 19:00 Uhr, Einlass ist ab 18:30 Uhr. Mehr Informationen zum Ablauf erhalten Sie im Internet unter www.digital-automotive-award.de.

Wer nicht persönlich nach Würzburg reisen kann, hat die Möglichkeit, digital und kostenlos an der Verleihung teilzunehmen. Der Link zum Livestream wird nach der Anmeldung rechtzeitig verschickt.

Die Teilnahme an der Preisverleihung ist für Besucher der Digital Automotive Days am Folgetag kostenfrei (sonst 89 Euro). Melden Sie sich jetzt zu den Digital Automotive Days im Congress Centrum Würzburg an!

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Über den Autor

 Jan Rosenow

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Ressortleiter Service & Technik, Vogel Communications Group