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Elektroleasing: So billig wie eine Smartphone-Flatrate

Autor / Redakteur: Christoph Seyerlein / Christoph Seyerlein

Der erhöhte Umweltbonus sorgt vor allem bei kleineren elektrifizierten Fahrzeugen für Dumpingraten im Leasing. Das stößt bei Kunden auf reges Interesse, ist für den Handel aber aus mehreren Gründen riskant.

Der erhöhte Umweltbonus führt im Leasinggeschäft mit Elektroautos zu Schleuderpreisen.
Der erhöhte Umweltbonus führt im Leasinggeschäft mit Elektroautos zu Schleuderpreisen.
(Bild: Screenshot Leasingmarkt.de)

Wer nach ungewöhnlichen Experimenten im Autohandel sucht, ist beim Berliner Autohaus Gotthard König an der richtigen Adresse. Der Händler hat bereits mit Lidl, Saturn und zuletzt Media Markt Autos vermarktet. Doch auch ohne externe Partner ist der Händler unternehmungslustig.

Erst jüngst zeigte sich das bei einem Leasingangebot für Gewerbekunden, das König nach der staatlichen Erhöhung des Umweltbonus für den elektrischen Renault Zoe schnürte. Die Rahmendaten: 24 Monate Laufzeit, 10.000 Kilometer Jahreslaufleistung, 125 Euro Rate pro Monat, einmalige Anzahlung von 3.100 Euro. Ergibt einen Gesamtbetrag von 6.100 Euro über den gesamten Zeitraum. Verrechnet man diesen Wert mit den staatlichen Zuschüssen in Höhe von 6.000 Euro und 100 Euro Förderung für das akustische AVAS-Warnsignal, kommt man tatsächlich bei null Euro raus. Lediglich für die Bereitstellung berechnete König einmalig 209,24 Euro netto. Eine Vollkaskoversicherung gibt es für 29 Euro monatlich.