Elektromobilität im Kfz-Betrieb: Der Strom muss fließen

Für den Service an Elektroautos müssen Kfz-Betriebe viele Voraussetzungen erfüllen

| Autor: Jan Rosenow

Ladesäule in einem Porsche-Betrieb: Die Infrastruktur muss stimmen.
Ladesäule in einem Porsche-Betrieb: Die Infrastruktur muss stimmen. (Bild: Jan Rosenow/»kfz-betrieb«)

Immer mehr Autohersteller verlangen von ihren Handelspartnern, Ladesäulen für Elektroautos zu installieren. Da müssen auch die freien Betriebe mithalten, denn die Kunden gewöhnen sich schnell an den Service, nach dem Inspektionstermin ein voll geladenes Fahrzeug zurück zu bekommen. Außerdem sorgt eine öffentliche Ladestation für Kundenzulauf.

Natürlich lässt sich jedes Elektroauto auch an der Schukosteckdose laden – aber das dauert ewig. Besser ist eine leistungsfähige Ladesäule. Doch dann reicht ganz schnell die Leistung des Stromanschlusses nicht mehr aus, und es sind Umbauarbeiten nötig.

Damit nicht genug: Für die Arbeit an Elektroautos muss der Betrieb auch andere bauliche Voraussetzungen erfüllen, beispielsweise einen eigenen Arbeitsplatz mit bestimmten Abmessungen und Freigängigkeiten vorhalten. Was ein Kfz-Betrieb investieren muss, um vollumfänglich Service für Elektroautos anbieten zu können, zeigt der Vortrag von Matthias Pfau, Berater beim Kraftfahrzeuggewerbe Bayern, auf der Fachtagung für freie Werkstätten und Servicebetriebe.

Fachtagung für freie Werkstätten und Servicebetriebe: Das Forum für die Freien

Die Fachmedienmarke »kfz-betrieb« und der ZDK haben die Fachtagung als Forum für Inhaber und Führungskräfte freier Werkstätten und Servicebetriebe entwickelt. Die praxisnahen Vorträge und Live-Präsentationen sind ein besonderes Merkmal der Veranstaltung und behandeln das gesamte Arbeitsgebiet freier und markengebundener Kfz-Betriebe. Eine umfassende Branchenausstellung rundet die Veranstaltung ab. Partner der Fachtagung sind die Automechanika, Continental, Euro Repar, GTÜ und Würth.

Die Fachtagung findet am 19. Oktober 2019 im Vogel Convention Center in Würzburg statt. Das Thema im Jahr 2019 lautet: Herausforderung Elektromobilität. Branchenexperten stellen ausführlich dar, was die Elektromobilität für die freien Werkstätten bedeutet und was sie tun müssen, damit sie nicht von einem immer größeren Teil des Wartungs- und Reparaturmarkts ausgegrenzt werden. Die Teilnahmegebühr beträgt 179 Euro pro Person (zzgl. MwSt.). Abonnenten von »kfz-betrieb« erhalten einen Nachlass von 30 Prozent. Informationen und Anmeldung unter www.freie-service.de.

Ein besonderes Ereignis ist die Verleihung des Deutschen Werkstattpreises am Vorabend (18. Oktober), bei der die beste freie Werkstatt Deutschlands ausgezeichnet wird. Besucher der Fachtagung haben hier freien Eintritt.

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