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Elektronische Preisauszeichnung: E-Commerce am PoS

| Autor / Redakteur: Christine Winkler / Joachim von Maltzan

Im Zuge der Digitalisierung rückt ein effizientes Daten- und Prozessmanagement zunehmend in den Fokus der Autohändler. So können sie zum Beispiel über die elektronische Preisauszeichnung ihren Fahrzeugbestand vom Schreibtisch aus steuern.

Das Autohaus Liebe (www.liebeautos.de) in Halle ist ein echter Vorreiter in puncto Digitalisierung.
Das Autohaus Liebe (www.liebeautos.de) in Halle ist ein echter Vorreiter in puncto Digitalisierung.
(Bild: Winkler)

Die fortschreitende Integration von technischen Neuerungen macht auch vor der Kfz-Branche nicht halt. Viele Prozesse werden sich im Autohaus künftig ändern. Auf der Verkaufsfläche zeichnet sich diese Entwicklung bereits durch den vermehrten Einsatz von digitalen Preisschildern aus, die den stationären Handel in die Lage versetzen, den Aktivitäten im E-Commerce-Bereich auf Augenhöhe zu begegnen. Tagesaktuelle Preise und kurzfristige Anpassungen können auf der Fläche nun ebenso schnell und mit nur einem Klick umgesetzt werden wie im Onlinehandel.

Ende 2017 hat sich auch das Skoda-Autohaus Liebe dazu entschlossen, seine erste Filiale in Halle mit einem digitalen Display-System auszustatten. Die schnelle Reaktion auf schwankende Marktverhältnisse, eine signifikante Zeitersparnis und nachhaltige Umweltaspekte gehören dabei zu den entscheidenden Vorteilen, die sich für das Unternehmen dank der Installation erschließen. „Die Zukunft der Preisauszeichnung ist digital“, glaubt Thomas Peckruhn, Geschäftsführer der Autohausgruppe Liebe. „Wir sehen die Ausstattung unserer Filialen mit digitalen Displays als wichtiges Investment, um unsere Wettbewerbsfähigkeit auch für die kommenden Jahre zu sichern und weiter auszubauen.“