Maxus Entwicklungsbremse durch Corona

Autor: Andreas Wehner

Eine neue Marke etablieren mitten in der Pandemie? Dass es da einige Fallstricke gibt, stellt das chinesische Transporterfabrikat Maxus gerade fest. Importeursgeschäftsführer Ulrich Mehling ist dennoch zuversichtlich und will das Ziel, Ende des Jahres 60 Händler am Netz zu haben, nicht aufgeben.

Neues Gesicht in der Transporterwelt: der Hersteller Maxus (im Bild mit dem Modell Deliver 3).
Neues Gesicht in der Transporterwelt: der Hersteller Maxus (im Bild mit dem Modell Deliver 3).
(Bild: Maxomotive)

Der Absatz des chinesischen Transporterfabrikats Maxus läuft nicht so gut, wie es die Verantwortlichen erwartet haben. „Wir sind noch nicht auf dem Niveau, das wir uns wünschen, sehen das Projekt aber langfristig.“, sagte Ulrich Mehling, Geschäftsführer des Importeurs Maxomotive Deutschland, ohne Zahlen zu nennen. Die Covid-19-Pandemie habe den Start deutlich erschwert, erläuterte Mehling im Gespräch mit »kfz-betrieb«.

„Ohne die Pandemie hätten wir ganz andere Möglichkeiten, Partner zu akquirieren. Es hätte eine Nutzfahrzeug-IAA gegeben, auf der wir einerseits die Fahrzeuge hätten präsentieren können und andererseits viele Gespräche hätten führen können. Aktuell müssen wir viele Dinge online oder in Einzelgesprächen erledigen. Das kostet deutlich mehr Zeit.“

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Redakteur Newsdesk Automotive