Chinesische E-Autos Euromaster glaubt trotz Startschwierigkeiten fest an Elaris-Erfolg

Von Julia Mauritz

Die Werkstattkette spricht von einem hohen Kundeninteresse an den Stromern made in China und stellt ab September einen neuen digitalen Absatzkanal in Aussicht. Dann sollen nach massiven Lieferverzögerungen auch endlich Fahrzeuge in einem nennenswerten Volumen ausgeliefert werden.

Im November 2021 hatte Elaris die Ankunft der ersten 150 Autos aus China bekannt gegeben.
Im November 2021 hatte Elaris die Ankunft der ersten 150 Autos aus China bekannt gegeben.
(Bild: Elaris )

Gut ein Jahr nach dem Marktstart des Grünstädter Importeurs Elaris in Deutschland zieht dessen wichtigster Vertriebs- und Servicepartner Euromaster eine positive erste Zwischenbilanz: Die ersten Elaris-Fahrzeuge seien Anfang 2022 in Deutschland auf den Markt gekommen, und die Resonanz sei gut. Euromaster spricht von vielen interessierten Kunden, die bereits Probefahrten gemacht und Fahrzeuge bestellt hätten – genaue Absatzzahlen nennt die Werkstattkette dabei allerdings nicht.

Elaris importiert mit dem Finn, dem Pio und dem Beo drei batterieelektrische Pkw von den hierzulande unbekannten chinesischen Herstellern Dorcen (Finn), Zhidou (Pio) und Skywell (Beo). Während der 18.330 Euro teure Pio und der 21.330 Euro teure Finn zweisitzige Stadtautos in der Smart-Klasse sind, handelt es sich beim 53.925 Euro teuren Beo um ein voll ausgestattetes Kompakt-SUV, das in einem hart umkämpften Segment antritt. Ab Anfang Oktober soll noch ein elektrischer Transporter namens Caro in zwei Versionen das Angebot ergänzen. Punkten will Elaris bei den Kunden nach eigenen Angaben vor allem mit einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis, kurzen Lieferzeiten und einer individuellen Kundenberatung rund um das Thema Laden – von Wallboxen bis zu Fotovoltaikanlagen.