Acea Europäischer Automarkt erholt sich weiter

Quelle: dpa

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Die Pkw-Neuzulassungen in der EU sind im November weiter gestiegen. Dennoch bleibt die Jahresbilanz negativ.

Im November erzielte der Volkswagen-Konzern ein europäisches Neuzulassungsplus zum Vorjahreszeitraum von 36,4 Prozent. (Bild:  Volkswagen)
Im November erzielte der Volkswagen-Konzern ein europäisches Neuzulassungsplus zum Vorjahreszeitraum von 36,4 Prozent.
(Bild: Volkswagen)

Der Automarkt in Europa bleibt trotz einer weiteren Erholung unter dem Niveau vor dem Ausbruch der Corona-Krise. Im November wurden in den Ländern der EU, der Efta und in Großbritannien 1.014.630 Pkw neu zugelassen und damit 17,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, wie der europäische Herstellerverband Acea am Donnerstag in Brüssel mitteilte. Es war immerhin der vierte Monat mit steigenden Neuzulassungszahlen in Folge.

Nach elf Monaten ist die Jahresbilanz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum aber weiterhin negativ. Seit Jahresstart wurden in den erfassten europäischen Staaten 10.196.115 Neufahrzeuge ausgeliefert. Das bedeutet einen Rückgang um 5,8 Prozent.

Zudem blieb auch der November noch rund 200.000 Einheiten unter dem Monats-Ergebnis von vor 3 Jahren, als rund 1,21 Million Autos neu angemeldet wurden.

Deutschland schneidet am besten ab

Die zuletzt deutlichen Anstiege können die Rückgänge aus der ersten Jahreshälfte weiter nicht wettmachen. Von den größten vier Märkten in der EU hat Italien mit knapp zwölf Prozent Minus bisher am schwächsten abgeschnitten, Deutschland mit gut zwei Prozent weniger Zulassungen noch am besten. Frankreich (fast minus neun Prozent) und Spanien (minus vier Prozent) und Großbritannien (minus 3 Prozent) liegen dazwischen.

Im Monat November erzielte Volkswagen den Daten zufolge ein Plus von 36,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, darunter Porsche mit 18 Prozent mehr Zulassungen. Stark entwickelt hat sich auch Ford (+ 37,3 %). BMW erreichte konzernweit ein Plus von 14,2 Prozent, Mercedes-Benz 10,8 Prozent. Opel als Teil des Stellatis-Konzerns war 6,1 Prozent im Minus.

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