Führerschein Fahrschule immer teurer

Quelle: sp-x / jr 1 min Lesedauer

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Wer den Führerschein machen will, sollte schon mal anfangen, zu sparen. In den vergangenen Jahren sind die Kosten gestiegen – und das dürfte anhalten.

(Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Der Führerscheinerwerb in Deutschland kostet immer mehr. Die Kosten für Fahrschule und Gebühren sind 2023 gegenüber dem Vorjahr um 7,6 Prozent gestiegen, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Die allgemeinen Lebenshaltungskosten haben im gleichen Zeitraum um 5,9 Prozent zugelegt. Damit setzt sich der Trend der Vorjahre fort: 2022 lag die Steigerung auf dem Rekordniveau von 10,8 Prozent, 2021 betrug sie 9,6 Prozent. Die Inflationsrate war in beiden Fällen geringer (6,9 Prozent beziehungsweise 3,1 Prozent).

Wie der ADAC zuletzt berechnet hat, kann ein Kandidat, der im ersten Anlauf die Prüfung schafft und dafür nur 15 Übungsstunden – ohne Sonderfahrten – braucht, aktuell insgesamt mit circa 2.500 Euro hinkommen. Wohnt er allerdings in Bayern und braucht er vielleicht 25 Übungsstunden, können auch 4.500 Euro am Ende auf der Rechnung stehen.

Während Fahrschulen ihre Preise selbst bestimmen, sind die Gebühren für praktische und theoretische Prüfung festgelegt. Die letzte Erhöhung datiert vom Januar 2024, ist hier also noch nicht wirksam. Die tatsächlichen individuellen Kosten für den Führerschein hängen eben wie dargestellt auch von der Zahl der benötigten Fahrstunden ab.

Darüber hinaus ist Autofahren aber auch an anderer Stelle teurer geworden. Son haben die Preise für die Kfz-Versicherung gegenüber dem Vorjahr um 8,3 Prozent angezogen. Für Reparatur, Inspektion, Parkgebühr und Ähnliches mussten Autofahrer im vergangenen Jahr 7,7 Prozent mehr zahlen als 2022.

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