Mobile.de Finanzinvestoren könnten Onlinebörse übernehmen

Von Dr. Martin Achter Lesedauer: 3 min |

Der norwegische Onlinekonzern Adevinta hatte Mobile.de 2020 übernommen. Jetzt könnte der Marktführer unter den Fahrzeugbörsen erneut den Eigentümer wechseln; Finanzinvestoren haben ein Auge auf die Muttergesellschaft geworfen. Die zeigt sich offen.

Finanzinvestoren haben ein Auge auf Adevinta geworfen, den Mutterkonzern von Mobile.de. Damit könnte auch das Geschäft für Online-Kleinanzeigen rund um Autos bald einen neuen Eigentümer mit starkem Interesse an wirtschaftlichen Kennzahlen bekommen.
Finanzinvestoren haben ein Auge auf Adevinta geworfen, den Mutterkonzern von Mobile.de. Damit könnte auch das Geschäft für Online-Kleinanzeigen rund um Autos bald einen neuen Eigentümer mit starkem Interesse an wirtschaftlichen Kennzahlen bekommen.
(Bild: Achter – VCG)

Deutschlands größte Online-Fahrzeugbörse Mobile.de könnte schon bald in den Händen von Finanzinvestoren sein. Der börsennotierte norwegische Eigentümerkonzern Adevinta bestätigte in der Nacht von Donnerstag auf Freitag (21. auf den 22. September), dass ein Bieterkonsortium den Vorschlag für eine Übernahme des gesamten Unternehmens abgegeben hat. Zuvor hatte es entsprechende Medienberichte gegeben, die das Unternehmen „zur Kenntnis“ nehme. Damit könnte auch Mobile nach dem Verkauf durch Ebay 2020 erneut den Eigentümer wechseln – und auch das Inserateportal „Kleinanzeigen“, früher Ebay Kleinanzeigen.

Den Kreis der Kaufinteressenten führen den Angaben zufolge die Finanzinvestoren Permira und Blackstone an. Permira hält nach eigenen Angaben bereits einen Anteil von Adevinta und ist darüber hinaus an Unternehmen wie dem Fernbus-Betreiber Flixbus, am Bezahldienstleister Klarna oder am IT-Sicherheitsunternehmen Mc Afee beteiligt.