Ferngesteuerter Nissan GT-R: Press start to play

Autor / Redakteur: sp-x / Jakob Schreiner

Nissan hat einen 542 PS starken GT-R so modifiziert, dass man den Wagen mit einem konventionellen Gamepad steuern kann. Heraus kam ein der Traum aller großen Jungs: Ein ferngesteuerter Sportwagen im Maßstab 1:1.

Jann Mardenborough durfte die R/C-Version des Nissan GT-R über die Piste jagen.
Jann Mardenborough durfte die R/C-Version des Nissan GT-R über die Piste jagen.
(Bild: Nissan)

Jeder, der als Kind mal mit einem ferngesteuerten Auto gespielt hat, wird sich auch einmal gewünscht haben, der Monstertruck, das Rallyeauto oder der Formel-1-Wagen stünde im Maßstab 1:1 statt im Kleinformat auf der heimischen Zufahrt. Nissan hat seinem Werkspiloten Jann Mardenborough diesen Wunsch nun erfüllt und dem Le-Mans-Teilnehmer ein Playstation-Gamepad in die Hand gedrückt, das einen echten Nissan GT-R, den „GT-R/C“, fernsteuert.

Dazu wurde der 399 kW/542 PS starke Supersportler mit Robotertechnik ausgerüstet, die Einfluss auf die Pedalerie, die Schaltung und das Lenkrad nimmt. Über einen Adapter und mehrere Computer im Kofferraum des GT-R kommuniziert das Auto mit dem Gamepad und lässt sich wie an der Spielkonsole steuern.

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Um dem über 300 km/h schnellen Spielzeug auf der Formel-1-Strecke im britischen Silverstone folgen zu können, lenkte Mardenborough den GT-R vom Cockpit eines Helikopters aus und erreichte auf der längsten Geraden des Rundkurses über 200 km/h.

Natürlich ließ es sich der Rennfahrer nicht nehmen, auch eine Rundenzeit zu stoppen: die R/C-Version des GT-R war auf der Grand-Prix-Strecke nur rund zehn Sekunden langsamer als auf einer herkömmlich gefahrenen Runde.

Mit der Aktion feiern Nissan und die beliebte „Gran Turismo“-Spielereihe ihre 20-jährige Partnerschaft. Am 18. Oktober erscheint die neueste Version des Spiels: „Gran Turismo Sport“.

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