Ferrari California T: Mehr Druck fürs Stahldach-Cabrio

Autor / Redakteur: sp-x / Gerd Steiler

Seit mehr als zwei Jahrzehnten hat Ferrari kein Modell mit Turbolader mehr im Angebot. Das ändert sich nun wieder.

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„T“ für Turbo: Ferrari hat das Stahldach-Cabrio California gründlich überarbeitet.
„T“ für Turbo: Ferrari hat das Stahldach-Cabrio California gründlich überarbeitet.
(Foto: Ferrari)

Ferrari überarbeitet das 2009 eingeführte Stahldach-Cabrio California, spendiert ihm einen neuen Motor und ein nachgestelltes „T“ in der Modellbezeichnung. Das komplett neue V8-Triebwerk mit 3,9 Litern Hubraum verfügt als einziges in der aktuellen Palette der Italiener über einen Turbolader und soll 560 PS entwickeln. Das sind 70 PS mehr als der zuvor im California eingesetzte 4,3-Liter-Saugmotor. Das maximale Drehmoment steigt sogar von 505 auf 750 Nm.

Bei den Fahrleistungen kann der Einstiegs-Ferrari dadurch zulegen: Statt wie bisher 3,8 Sekunden dauert der Spurt auf Tempo 100 nur noch 3,6 Sekunden. Die Maximalgeschwindigkeit erhöht sich von 312 auf 316 km/h. Gleichzeitig sinkt der Normverbrauch – zumindest auf dem Papier – von 13,1 auf 10,5 Liter.

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Optisch unterscheidet sich das neue Modell nur in Details von seinem Vorgänger. Die Scheinwerfer sind nicht mehr oval, sondern orientieren sich an den schmal geschnittenen Leuchten des F 458, auf der Motorhaube gibt es statt einer Luftöffnung nun zwei und das Heck ist durchgängig in Wagenfarbe gehalten.

Preise für den California T nennt Ferrari noch nicht. Das aktuelle Modell kostet rund 181.000 Euro. Letztes Turbo-Modell der Marke war der bis 1992 gebaute F40.

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