Feser-Graf: 6,8-Millionen-Euro-Standort eröffnet

Redakteur: Philipp Uhl

Die Autohandelsgruppe will künftig jährlich etwa 1.300 Fahrzeuge der Marken Audi, Seat und Skoda in dem Mehrmarkenbetrieb vermarkten. Dafür hat das Unternehmen drei Schauräume nach den aktuellen CI-Richtinien des Volkswagenkonzerns gebaut.

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Drei Schauräume nach den aktuellen CI-Richtlinien der drei Volkswagen-Fabrikate hat die Feser-Graf-Gruppe innerhalb von neun Monaten auf dem Areal errichtet.
Drei Schauräume nach den aktuellen CI-Richtlinien der drei Volkswagen-Fabrikate hat die Feser-Graf-Gruppe innerhalb von neun Monaten auf dem Areal errichtet.
(Bild: Feser-Graf-Gruppe)

Bereits im Juli hat die Feser-Graf-Gruppe die Eröffnung ihres neuesten Standorts in Burgoberbach gefeiert. In dem komplett neu errichteten Mehrmarkenbetrieb will sie laut einer aktuellen Pressemitteilung unter der Firmierung Feser-Breitschwert GmbH jährlich rund 1.300 Fahrzeuge der Marken Audi, Seat und Skoda verkaufen. Der Löwenanteil soll mit 800 Einheiten auf die Marke aus Ingolstadt entfallen.

Das über 22.000 Quadratmeter große Grundstück liegt verkehrsgünstig an der B13 und rund zehn Kilometer südlich von Ansbach. Dort befindet sich auch der Stammsitz der Mitgesellschafter Dieter und Karl-Heinz Breitschwert, die ebenfalls fest mit der Region und den Marken des Volkswagenkonzerns verbunden sind.

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Nach eigenen Angaben hat die Feser-Graf-Gruppe 6,8 Millionen Euro in die Neubauten investiert. Innerhalb von neun Monaten entstanden so drei Schauräume nach den aktuellen Herstellervorgaben, ein Audi-Gebrauchtwagenzentrum sowie eine neue Werkstatthalle mit knapp 2.000 Quadratmetern Grundfläche. Insgesamt 50 Mitarbeiter und weitere 10 Auszubildende betreuen künftig die vornehmlich aus dem Ansbacher Einzugsgebiet stammende Kundschaft.

Mitte Juli fand die offizielle Eröffnungsfeier statt. Rund 4.000 Besucher kamen laut Geschäftsführer Michael Christoph aus der Region nach Burgoberbach, um sich ein Bild von der neuen Automeile zu machen. Abseits der obligatorischen fränkischen Bratwurst war für die Gäste einiges geboten: Bodypainting, Bobby-Car-Parcours, Hüpfburg und ein Gewinnspiel mit einem Audi-Neuwagen als Hauptgewinn standen auf dem Programm. Sämtliche Einnahmen des Wochenendes gingen laut Pressemitteilung zu 100 Prozent an die Uwe-Feser-Kinderstiftung, die sich regional um schnelle und unbürokratische Hilfe für Kinder in Not kümmert.

Die Feser-Graf-Gruppe zählt mit rund 54.000 verkauften Fahrzeugen im Jahr 2016 und einem Umsatz von circa 1,1 Milliarden Euro zu den größten Autohandelsketten in Deutschland. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 2.000 Mitarbeiter in mittlerweile 39 Betrieben.

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