Ford-Händlerverband: „Ford steht zu seinem Händlernetz“

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Die Gründe für die durchschnittlich rückläufige Umsatzrendite führt Hans-Georg Schröder, Sprecher des Arbeitskreises Betriebswirtschaft, auf eine Vielzahl von Faktoren zurück. Unter anderem seien wegen einer Veränderung in der Erlösstruktur – vor allem im Neu- und Gebrauchtwagengeschäft – die Bruttoerträge gesunken. Zudem sei die schwache Umsatzrendite auf den konstant hohen Wettbewerbsdruck und die gestiegenen direkten und indirekten Kosten zurückzuführen. Für 2018 strebe Ford eine durchschnittliche Umsatzrendite von 1,6 Prozent an, so Krause. Der Hersteller erwartet ein stabiles Servicegeschäft und rechnet aufgrund der Einführungen neuer Modelle im Vertrieb mit weiteren Umsatzsteigerungen.

Ford-Deutschland-Chef Wolfgang Kopplin erläuterte in Dresden, wie Ford in diesem Jahr die anvisierten 300.000 Neuzulassungen und gut 7,8 Prozent Marktanteil im Pkw- und Nutzfahrzeuge erreichen will: „Das Produkt ist dabei der Dreh- und Angelpunkt“, unterstrich der Ford-Manager. In diesem Jahr rollen unter anderem der neue Focus, Fiesta und Ka+ Active, der überarbeitete Edge und Mustang sowie neue Tourneo- und Transit-Modelle in den Handel.

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„Zum Jahresende werden 80 Prozent der Fahrzeuge in unserem Portfolio jünger als zwei Jahre alt sein“, so Kopplin. Auf der Veranstaltung stellte der Ford-Deutschland-Chef unter anderem eine neue City-Garantie und eine All-Inklusive-Flatrate für den Fiesta vor. Gleichzeitig stellte er eine Vereinfachung des Bestellprozesses in Aussicht, der in der Vergangenheit vielfach vom Handel kritisiert worden war

Johann Gesthuysen zog auf der Veranstaltung ein versöhnliches Fazit: „Ford steht zu seinem Vertriebsnetz und wir vertrauen darauf, dass wir auch in Zukunft notwendige Veränderungen und Anpassungen gemeinsam angehen werden. Wir sind gefordert, uns den Veränderungen zu stellen, aber mit Respekt und nicht mit Angst, unterstrich der Verbandspräsident. Es spreche viel dafür, dass das heutige Geschäftsmodell mit den bisherigen Verträgen zumindest für die Modelle mit konventionellem Antrieb unverändert weitergeführt werden soll.

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 Julia Mauritz

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Redakteurin