Geräte für den Reifen- und Scheinwerfer-Service

Produktvorstellungen von Bosch auf der „Reifen 2016“

| Autor: Slawa Schaub

Links: die Reifenwuchtmaschine WBE 4440 Sonar; rechts: das Reifenmontiergerät TCE 4470 mit eingebautem Reifenlift TSL 230.
Links: die Reifenwuchtmaschine WBE 4440 Sonar; rechts: das Reifenmontiergerät TCE 4470 mit eingebautem Reifenlift TSL 230. (Bild: Bosch)

Bosch hat anlässlich der Messe „Reifen“ in Essen mehrere Produkte für die Werkstattausrüstung vorgestellt, die neue Funktionen erhalten haben. So können die Werkstätten laut Herstellerangaben mit den Reifenwuchtmaschinen WBE 4440 Sonar und WBE 4240 Sonar Digital künftig Radbreiten berührungslos messen. Der 19-Zoll-LCD-Monitor des WBE 4440 zeigt das Ergebnis nach sechs Sekunden Messung an. Beim WBE 4240 erscheint es auf einer digitalen Anzeige. Über den Monitor kann der Nutzer zudem die wichtigsten Auswuchtprogramme auswählen.

Laut Bosch sorgt ein 360-Grad-Lichtring für ausreichend Helligkeit beim Anbringen der Auswuchtgewichte und Sicht auf die Innenseite der Felge. Weiterhin kann der Monteur das Rad an der richtigen Unwuchtposition anhalten. Drei verschiedene Lasermarkierungen helfen beim WBE 4440 dabei, die Auswuchtgewichte manuell zu positionieren. Für die WBE 4240 ist diese Funktion optional erhältlich.

Für Reifenmontiergeräte wie das TCE 4400 oder das TCE 4470 hat Bosch zudem den Reifenlift TSL 230 entwickelt. Er soll es Anwendern erleichtern, in einer rückenschonenden Position zu arbeiten. Der Lift wird auf der rechten Seite der Montiermaschine angebracht, direkt neben dem Reifenabdrücker. Zusammen mit dem integrierten Rollbrett soll sie den Vorgang des Reifenabdrückens beschleunigen.

Einstieg in die Fahrzeugdiagnose

Ergänzend zu den Geräten hat Bosch das Einstiegspaket KTS 970 im Angebot. Es besteht aus dem Diagnosetester KTS 570 und dem Tablet-PC DCU 220, die über Bluetooth miteinander verbunden sind. Das System ist ausgestattet mit einem integrierten Zwei-Kanal-Multimeter und -Oszilloskop. Die Werkstattsoftware Esitronic führt den Bediener durch alle Prüf- und Diagnoseschritte. Die Bedienung erfolgt per Touchscreen oder Tastatur.

Zudem hat Bosch für die Einstellung von Scheinwerfersystemen mit Xenon- oder LED-Licht das HTD 815 mit CMOS-Kameratechnik (Active Pixel Sensor) entwickelt und ebenfalls auf der Messe präsentiert. Das digitale Scheinwerfereinstellgerät soll durch die sichere Ermittlung der Hell-Dunkel-Grenze eine exakte Einstellung ermöglichen. Die Positionierung der Lichtbox des Einstellgeräts vor dem Fahrzeug erfolgt durch Lasertechnologie. Die Messergebnisse erscheinen laut Hersteller in Echtzeit auf einem 5,7-Zoll-Touchscreen-Display. Anschließend erhält der Anwender darüber Einstellhinweise für die Scheinwerfer.

Preisauskünfte zu den genannten Modellen erteilt der Bosch-Großhandel.

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