Geschäftsfeldentwicklung: Kein Business für nebenbei

Neues Geschäft mit alten Autos kann man nicht neben dem Tagesgeschäft entwickeln. Das ist eine wichtige Erkenntnis von Händlern, die den Schritt zum Classic Business bereits gewagt haben. Etliche andere Aspekte kommen noch hinzu.

| Autor: Dominik Faust

Wer einen eigenen Classic-Bereich aufbauen will, sollte etliche Dinge prüfen. Unter anderem, ob die personellen, finanziellen und räumlichen Ressourcen ausreichen – so wie hier beim Autohaus Fuhrmeister in Mainz.
Wer einen eigenen Classic-Bereich aufbauen will, sollte etliche Dinge prüfen. Unter anderem, ob die personellen, finanziellen und räumlichen Ressourcen ausreichen – so wie hier beim Autohaus Fuhrmeister in Mainz. (Bild: Mauritz)

Einer Studie der Unternehmensberatung BBE zufolge sind in Deutschland aktuell rund 600.000 Fahrzeuge mit H-Kennzeichen gemeldet sowie rund 220.000 Old- und Youngtimer mit Saisonkennzeichen unterwegs. Hinzu komme eine ähnlich hohe Zahl historischer Fahrzeuge in Sammlungen und Ausstellungen sowie mehrere Millionen Autos, die bald den Status echter Oldtimer erreichen. Marktpotenzial für Classic Business ist also vorhanden. Dabei gilt es allerdings zu berücksichtigen, dass das Themen- und Aufgabenspektrum im Old- und Youngtimergeschäft äußerst vielfältig ist. Es reicht von Mechanik, Karosserie, Lack über Elektrik, Sattlerarbeiten, Instrumente bis zu Gemischaufbereitung und Restaurierung.

Die Entscheidung, ein eigenes Classic-Geschäftsmodell zu generieren, will daher sorgfältig überlegt sein. Und sie steht und fällt mit der Qualifikation der Personen, die dafür verantwortlich sein werden. Fallen diese Wissensträger aus, kann das einen Classic-Betrieb schon einmal für Monate lahmlegen. Da kommt dann auch der Hersteller an seine Grenzen, selbst wenn er ansonsten seine Händler gerne beim Aufbau eines neuen Geschäftsfelds mit alten Autos unterstützt.

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