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Golf soll trotz ID 3 „Mittelpunkt des VW-Universums“ bleiben

Autor: Christoph Seyerlein

Bei Volkswagen dreht sich Vieles um den ID 3. Gleichzeitig steht die achte Generation des Golf in den Startlöchern. VW-Vertriebsvorstand Jürgen Stackmann erläutert, warum ihm trotz des neuen Hoffnungsträgers in Wolfsburg um den bisherigen Bestseller nicht bange ist.

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(Bild: Volkswagen)

Vorletzte Woche hat VW im Rahmen der IAA seinen Elektro-Hoffnungsträger ID 3 enthüllt. Doch die nächste spannende Weltpremiere der Wolfsburger wirft schon ihre Schatten voraus: Am 24. Oktober präsentiert der Hersteller der Öffentlichkeit die achte Generation seines Bestsellers VW Golf. Letzterer soll auch noch dieses Jahr auf den Markt kommen, beim ID 3 wird es noch bis Mitte 2020 dauern. Dennoch liegen die Startschüsse für die beiden Modelle ungewöhnlich nah beieinander. Drohen sich ID 3 und Golf damit gegenseitig auf den Füßen und im Weg zu stehen?

Nein, sagt VW-Vertriebsvorstand Jürgen Stackmann. „Unsere Idee ist: Wir werden zwei Autos im Markt haben, die nebeneinander stehen, ohne sich zu substituieren“, erklärte der Manager im Gespräch mit »kfz-betrieb« im Rahmen der IAA. Der ID 3 soll dabei das Zugpferd sein, neue Kunden zu erobern. Beim Golf setzt VW auf die „unglaublich solide Kundenbasis“, so Stackmann. Mit dem Elektroauto habe man künftig „ein sehr innovatives Fahrzeug“ im Programm, das eine andere Kundenklientel anspreche als der Golf. So soll der ID 3 allen Kunden, die auf Innovation setzen, gleichzeitig „eine vertrauenswürdige Marke mit einem vertrauenswürdigen Händlernetz“ bieten. Gerade in Sachen Service sieht sich Volkswagen gegenüber der Elektro-Konkurrenz im Vorteil.

Über den Autor

 Christoph Seyerlein

Christoph Seyerlein

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«