Gottfried Schultz ist fit für die Welt von morgen

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Die Bande zwischen Volkswagen und Gottfried Schultz wurden noch enger: Im Privathaus von Gottfried Schultz unterzeichnete Heinrich Nordhoff seinen Anstellungsvertrag mit dem Volkswagen-Konzern. Mit VW entwickelte sich auch das Unternehmen Gottfried Schultz. Und Volkswagen, das bedeutete damals Käfer.

Robert Rademacher, der langjährige Vorsitzende der Geschäftsführung der Gottfried-Schultz-Gruppe, formulierte: „Der Käfer war die entscheidende Vitamintablette für das Wachstum unseres Unternehmens.“

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Aber wie für Volkswagen war auch für Gottfried Schultz die Zeit nach der Ablösung des Käfers eine schwierige Phase. Mit dem Golf konnte das Unternehmen wieder richtig Fuß fassen und sich in den Folgejahren erfolgreich entwickeln, erst als Großhändler für Volkswagen in Essen und Düsseldorf, seit der Übernahme des Neuwagen-Großhandels durch den Hersteller im Jahr 1988 als Einzelhändler für die Produkte des Volkswagen-Konzerns.

Ein Leben mit dem VW-Konzern

Folgerichtig ist die Gottfried-Schultz-Gruppe auch heute noch mit ihrem Markenportfolio auf den Volkswagen-Konzern ausgerichtet: Audi, Bentley, Porsche, Seat, Škoda und Volkswagen.

Mit 26 Betrieben ist Gottfried Schultz heute im Großraum Rhein-Ruhr aktiv und ist damit einer der größten Vertragshändler der Volkswagen-Markengruppe. Mit 1.900 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von rund 965 Millionen Euro ist die Unternehmensgruppe inzwischen schon selbst ein Konzern, der sich aber immer noch als Familienunternehmen versteht. Von Essen als nördlichstem Standort bis Köln im Süden, von Neuss als westlicher Grenze bis Wuppertal im Osten decken die Gottfried-Schultz-Betriebe einen Großteil des Ruhrgebietes ab. Über dreißig Jahre wurde das Unternehmen Gottfried Schultz von einem Schwiegersohn des Firmengründers, Robert Rademacher, dem heutigen ZDK-Präsidenten, geführt.

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