Cupra/Seat Graf-Hardenberg übernimmt das Autohaus Ladurner

Von Andreas Grimm 2 min Lesedauer

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Die Autohausgruppe baut ihre Stellung im deutschen Südwesten weiter aus. Das Autohaus Ladurner ist ein klassischer Familienbetrieb mit engen Bindungen zu den Kunden und in der Region – ein Zukauf wie gemacht für die Strategie von Graf Hardenberg.

Nicht ganz klein: das Autohaus Ladurner in Tuttlingen.(Bild:  Graf Hardenberg)
Nicht ganz klein: das Autohaus Ladurner in Tuttlingen.
(Bild: Graf Hardenberg)

Die Autohausgruppe Graf Hardenberg setzt ihren Wachstumskurs mit den Marken Cupra und Seat fort. Zum 1. Oktober übernimmt die Vielmarkengruppe das Autohaus Ladurner, einen Traditionsbetrieb in Tuttlingen nördlich des Bodensees, der die beiden spanischen Fabrikate vertritt. Ebenfalls mit übernommen wird der Karosserie- und Lackbetrieb von Ladurner in Wurmlingen. Die rund 50 Ladurner-Mitarbeiter werden in der Graf-Hardenberg-Gruppe weiterbeschäftigt.

Mit dem Zukauf intensiviert die Gruppe die Marktabdeckung in der Bodensee-Region. In Tuttlingen vertritt der Händler bereits die Marken Audi, VW und VW Nutzfahrzeuge. Zudem ist Graf Hardenberg in der Region in Überlingen, Singen und Radolfzell aktiv. In Villingen-Schwenningen soll in den kommenden Monaten ebenfalls eine Cupra Garage entstehen. Der Ladurner-Betrieb ist auf die aktuelle Cupra-Seat-CI umgestellt und hat „für uns die perfekte Größe“, heißt es von Graf Hardenberg.

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Die Übernahme passt zur Strategie der Gruppe, führender Mobilitätspartner in der Region zu sein – und mit den Volkswagen-Konzernmarken auf einen Marktanteil von über 50 Prozent zu kommen. Sowohl die Bestandskunden von Graf Hardenberg als auch von Ladurner sollen nun von einem erweiterten Leistungsportfolio und einer dichteren Vertriebs- und Serviceabdeckung in Deutschlands Südwesten profitieren. Die Übernahme steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch das Kartellamt.

Das Autohaus Ladurner wurde 1969 gegründet und wird mittlerweile in zweiter Generation als Familienbetrieb geführt. Im vergangenen Jahr vermarktete das Unternehmen rund 1.000 Neu- und Gebrauchtfahrzeuge – dank einer starken regionalen Verwurzelung überwiegend in der Region. Organisatorisch wird der neue Standort in die Region Süd der Graf-Hardenberg-Betriebe integriert. Die Geschäftsführung übernehmen Christian Ladurner und Sebastian Sauerbrunn, Gesamt-Geschäftsführer der Bodensee-Betriebe.

„Mit der Übernahme des Autohauses Ladurner gewinnen wir einen etablierten Standort mit ausgeprägter Kundenorientierung und starker regionaler Verwurzelung“, erklärt Volker Brecht, Vorstand der Graf-Hardenberg-Gruppe, in einer Pressemitteilung. Man wolle die Stärken beider Unternehmen bündeln, „um unseren Kundinnen und Kunden auch künftig ein erstklassiges Mobilitätserlebnis zu bieten“.

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