GT Radial: Auf dem Weg nach oben

Die asiatische Marke bietet große Dimensionen zu niedrigen Preisen

| Autor: Jan Rosenow

Der Savero SUV ist die Top-Neuheit von GT Radial in diesem Jahr.
Der Savero SUV ist die Top-Neuheit von GT Radial in diesem Jahr. (Foto: Rosenow)

„GT Radial? Doch, die verkaufen wir gut. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt, und die Qualität ist auch ok“, gibt der Mitarbeiter eines Kia-Autohauses zu Protokoll, bevor er sich wieder der schwierigen Aufgabe widmet, auf nassem Asphalt einem plötzlich auftauchenden Wasserhindernis auszuweichen. Diese und andere Aufgaben waren am 25. August im Fahrsicherheitszentrum des ADAC in Grevenbroich zu erledigen, wo Händler und Presse die aktuellen Produkte von GT Radial testen konnten. Im Fokus standen dabei Champiro FE1, Champiro UHP 1 und der neue Savero SUV.

Die Reifenmarke GT Radial dürfte nur Insidern bekannt sein. Sie ist aber schon seit über 20 Jahren auf dem deutschen Markt vertreten und hat mittlerweile einen technischen Stand erreicht, der sie auch für die Vermarktung im Kfz-Betrieb geeignet macht.

Das Fabrikat gehört zum Reifenkonzern Giti Tire mit Hauptsitz in Singapur und Fabriken in China und Indonesien. Der elftgrößte Reifenhersteller der Welt (Quelle: „Neue Reifenzeitung“) hat große Ambitionen: Eine Niederlassung in Europa soll das Geschäft auf dem größten Reifenmarkt der Welt professionalisieren und die Produkte für die hiesigen Anforderungen fit machen. Und in den USA entsteht derzeit sogar das erste Werk von Giti Tire außerhalb Asiens.

Reifen Gundlach sorgt für professionelle Vermarktung

In Deutschland ist der Großhändler Reifen Gundlach exklusiv für die Vermarktung der GT-Radial-Produkte zuständig. Gundlach ist nicht nur klassischer Distributeur, sondern wickelt beispielsweise das komplette Ersatzreifengeschäft für Kia und Hyundai ab und liefert Kompletträder in Automobilwerke.

Der Champiro FE 1 ist ein komfortabler HP-Reifen für die Kompaktklasse und durfte in der Größe 205/55 R16 94 V XL auf einem BMW 1er seine Nasshandling-Qualitäten beweisen. Der sportliche Champiro UHP 1 (225/45 R17 88W XL) zeigte auf drei Rennwagen aus der Mini-Works-Serie, dass er auf trockenem Asphalt festen Grip und verlässliches Fahrverhalten aufweist.

SUV-Reifen: Wenn es sein muss, geht auch Gelände

Sehr viel langsamer, aber nicht weniger spektakulär ging es auf dem Offroad-Parcours zur Sache. Hier zeigte der neue Savero SUV (225/35 R17 99H) auf dem BMW X3, dass auch ein Straßenprofil steile Auffahrten und groben Schotter meistert, wenn der Fahrer sich traut (und das Auto nicht ihm gehört).

Für noch mehr Gummi auf dem Asphalt sorgte jedoch das „GT Radial Drift Team“, das mit bis zu 733 PS starken japanischen Hecktrieblern von Lexus, Toyota und Nissan den Chamiro HPY in der Größe 265/35 ZR18 97Y XL sekundenschnell zum Qualmen brachte.

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