Umweltbonus 2023 Handel blutet für reduzierte Förderung häufig mit

Von Martin Achter

Wie gehen Automobilmarken mit Kunden um, bei denen sich die Auslieferung ihrer E-Autos und Plug-ins nach 2023 verzögert? Manche tragen den staatlichen Anteil in aktueller Höhe weiter – dafür sollen aber auch die Händler einstehen. Bei anderen Fabrikaten schauen die Kunden in die Röhre.

Wie geht es für Kunden mit dem staatlichen Anteil der Förderung aus, wenn sich die Zulassung von E-Autos und Plug-ins nach 2023 verzögert? Eine Reihe von Marken will den staatlichen Anteil in aktueller Höhe übernehmen, dafür aber auch den Handel mit einstehen lassen. Bei anderen Marken schauen Kunden in die Röhre.
Wie geht es für Kunden mit dem staatlichen Anteil der Förderung aus, wenn sich die Zulassung von E-Autos und Plug-ins nach 2023 verzögert? Eine Reihe von Marken will den staatlichen Anteil in aktueller Höhe übernehmen, dafür aber auch den Handel mit einstehen lassen. Bei anderen Marken schauen Kunden in die Röhre.
(Bild: Myenergi/Unsplash)

Die Situation ist für die Kunden von Autohändlern oft unerfreulich: Sie haben in diesem Jahr ein E-Auto oder einen Plug-in-Hybrid bestellt, aber die Auslieferung verzögert sich aufgrund der Produktions- und Lieferkettenprobleme der Hersteller – und damit schwindet in vielen Fällen auch die Möglichkeit, die Fahrzeuge noch in diesem Jahr zuzulassen. Das Problem: Für E-Autos gibt es bei Zulassung ab 2023 bekanntermaßen nur noch die halbe Förderung, für Plug-ins fällt sie ganz weg.

Wie gehen die verschiedenen Automobilmarken damit um, wenn eine Zulassung 2022 nicht mehr klappt? »kfz-betrieb« hat sich bei den Fabrikaten umgehört. Das Ergebnis: Viele Marken wollen zwar dafür sorgen, dass die Kunden in solchen Fällen nicht schlechter gestellt werden. Aber die Händler sollen einen mehr oder weniger großen finanziellen Anteil tragen, wenn die Fabrikate den reduzierten staatlichen Anteil der Förderung ausgleichen. Das belastet naturgemäß die Erträge der Händler für jeden Fahrzeugverkauf.