Hebebühnen: Rauf damit

Autor / Redakteur: Ottmar Holz / Ottmar Holz

Euro-VI-Motoren, Fahrerassistenzsysteme wie aktive Wankkontrolle (CDC), ESP und elektronische (Not-) Bremstechnik – einen aktuellen Lkw unterscheidet wenig von einem Pkw. Doch in der Werkstatt dominiert noch immer Großvaters Grube.

Da wackelt nichts: Die quadratischen Stempel der Omni-Lift sorgen für die nötige Stabilität.
Da wackelt nichts: Die quadratischen Stempel der Omni-Lift sorgen für die nötige Stabilität.
(Bild: Holz)

Fast geräuschlos schwebt der Containertransporter Richtung Hallendach des MAN-Truck-Centers in Umkirch bei Freiburg. In knapp fünf Minuten hat der Monteur zwei der insgesamt vier Hubstempel per Fernbedienung in Position unter den Achskörpern gebracht. In die Rollabdeckung der Stempelgrube sind überfahrbare Halogenstrahler eingelassen, die den Achsbereich beleuchten. Denn nur wenn die Aufnahmeprismen richtig platziert sind, lässt sich das Fahrzeug gefahrlos anheben. Nach kurzer Hubzeit hat der Lkw die gewünschte Arbeitshöhe erreicht, und der Monteur kann mit der Arbeit beginnen.

Für Pkw-Mechaniker ist das Arbeiten unter einem freigehobenen Fahrzeug trivialer Alltag – Zweisäulen- und Unterflurstempelbühnen bestimmen die Optik der Werkhalle eines Kfz-Betriebs.