Herbrand will 30 Millionen Euro investieren

Autor Udo Schwickal

Nach dem Betriebsstart an den früheren Mercedes-Niederlassungs-Standorten Krefeld und Mönchengladbach plant die Gruppe Millioneninvestitionen in das gesamte Vertriebsgebiet.

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Die Herbrand-Gruppe hat in den früheren Niederlassungsstandorten Krefeld und Mönchengladbach ihren Betrieb aufgenommen.
Die Herbrand-Gruppe hat in den früheren Niederlassungsstandorten Krefeld und Mönchengladbach ihren Betrieb aufgenommen.
(Foto: Herbrand)

Die Autohausgruppe Herbrand will weiter expandieren. Nach dem Start an ihren neuen Standorten in Krefeld und Mönchengladbach (frühere Mercedes-Benz-Niederlassung) will das Unternehmen jetzt 30 Millionen Euro in sein Vertriebsnetz investieren. Das Unternehmen wird nach eigenen Angaben im Westmünsterland umfangreiche Um- und Neubauarbeiten vornehmen.

Dabei erweitert das Unternehmen das Nutzfahrzeug-Kompetenzcenter in Bocholt um eine große Ausstellungshalle. Die Standorte Borken und Gescher werden zukünftig ebenfalls Kompetenzcenter mit Schwerpunkt Pkw (Borken) und Nutzfahrzeuge (Gescher) sein. Am südlichen Niederrhein plant die Herbrand-Gruppe, ein weiteres Nutzfahrzeug-Kompetenzcenter an einem komplett neuen Standort zu bauen. Verkehrsgünstig in guter Lage an der Autobahn 44 soll ein Betrieb entstehen, der als Stützpunkt für Mercedes-Benz, Truck-Works und Charter-Way dienen soll. Darüber hinaus werde man dort einen Pannen- und Abschleppdienst für Lastwagen, Transporter und Busse integriert, so das Unternehmen.

Zusammen mit den Geschäftsführern Sven Holtermann und Richard Lacek-Herbrand freut sich die Belegschaft in Krefeld und Mönchengladbach auf eine erfolgreiche Zukunft in der Herbrand-Gruppe.
Zusammen mit den Geschäftsführern Sven Holtermann und Richard Lacek-Herbrand freut sich die Belegschaft in Krefeld und Mönchengladbach auf eine erfolgreiche Zukunft in der Herbrand-Gruppe.
(Foto: Herbrand)

Über 30 neue Arbeitsplätze geschaffen

Mit der Expansion in Krefeld und Mönchengladbach sieht die Herbrand-Gruppe eine einmalige Gelegenheit, mehr regionales Wachstum zu erzielen, da die neuen Betriebe direkt an das bereits bestehende Betreuungsgebiet anschließen. Nach fünf Monaten Integrationsarbeit hat die Herbrand-Gruppe an den neuen Standorten zum 1. März den operativen Betrieb aufgenommen. Zuvor musste die gesamte IT-Infrastruktur pünktlich zur Übernahme vorbereitet und startklar gemacht werden. Durch die Umstellung vom Konzernbetrieb auf ein Familienunternehmen änderten sich nicht nur die Computerprogramme, sondern auch ein Großteil der Arbeitsabläufe.

Zukünftig sollen besonders bei der Verkaufsberatung und im Kundendienst Entscheidungswege kürzer sein. Zudem will die Unternehmensgruppe die Vorgänge schneller und unbürokratisch abwickeln. Daneben profitieren Kunden und Gebrauchtwageninteressenten von den nun mehr als 800 ständig vorrätigen Fahrzeugen. Da bisher die Zentrale der Niederlassung die Buchhaltung, die Disposition und das Marketing für Krefeld und Mönchengladbach abgewickelt hatte, musste das bestehende Verwaltungsteam um mehr als 30 neue Mitarbeiter erweitert werden.

Die MB-Niederlassungsstandorte Krefeld und Mönchengladbach (bisher Niederlassung Rhein-Ruhr) sind jetzt Teil der Herbrand-Gruppe, ein Familienunternehmen mit über 80 Jahren Mercedes-Tradition.
Die MB-Niederlassungsstandorte Krefeld und Mönchengladbach (bisher Niederlassung Rhein-Ruhr) sind jetzt Teil der Herbrand-Gruppe, ein Familienunternehmen mit über 80 Jahren Mercedes-Tradition.
(Foto: Herbrand)

Vom Konzern zum Familienbetrieb

Besonders stolz ist Herbrand-Geschäftsführer Sven Holtermann darauf, dass zahlreiche Mitarbeiter, die in Krefeld und Mönchengladbach bereits beim Daimler-Konzern tätig waren, sich für Herbrand entschieden haben: „Der wichtigste Erfolgsfaktor eines Unternehmens sind seine Mitarbeiter. Darum freuen wir uns, dass wir die Mitarbeiter von unserer Herbrand-Philosophie überzeugen konnten und sie sich für eine gemeinsame Zukunft mit Herbrand entschieden haben.“ Rund 60 Prozent aller Herbrand-Mitarbeiter an den bestehenden Standorten sind Nachwuchskräfte aus den eigenen Reihen und haben bereits ihre Ausbildung bei Herbrand absolviert. Viele von ihnen bleiben dem Unternehmen bis zur Rente treu. Das soll auch für die fast 200 übernommenen Arbeits- und Ausbildungsplätze gelten.

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