Texa Hopp, hopp, Multihub

Autor: Steffen Dominsky

Nach rund 13 Jahren löst die neue Fahrzeugschnittstelle „TXT Multihub“ ihre Vorgängerin ab. Das Mehrbereichs-VCI des italienischen Diagnosespezialisten bietet gleich sieben neue Funktionen bzw. Eigenschaften.

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Die neue Schnittstelle „TXT Multihub“ von Texa soll Werkstätten die Diagnose aktueller Fahrzeuggenerationen spürbar erleichtern. Sie eignet sich für Pkw, Lkw, Zweiräder, Agrar- und andere Off-Road-Fahrzeuge.
Die neue Schnittstelle „TXT Multihub“ von Texa soll Werkstätten die Diagnose aktueller Fahrzeuggenerationen spürbar erleichtern. Sie eignet sich für Pkw, Lkw, Zweiräder, Agrar- und andere Off-Road-Fahrzeuge.
(Bild: Texa)

2005 stellte Texa mit dem „Navigator mobile“ seine erste Fahrzeugschnittstelle vor, mit der Anwender sowohl Pkw als auch schwere Nutzfahrzeuge diagnostizieren konnten. Über diese Vielfalt kann man beim jetzt vorgestellten Nach-Nachfolger, dem „Navigator Multihub“, nur müde lächeln: Die Fahrzeugschnittstelle, auf Englisch „Vehicle Communication Interface“ (VCI), unterstützt quasi alles, was sich auf- und abseits von Straßen mit einem Verbrennungsmotor bewegt. Egal ob Pkw, leichte und schwere Nutzfahrzeuge, Busse, Zweiräder oder Land-, Forst- und Baumaschinen, Freizeitmobile wie Schneemobile und Jetskis oder Boote: Für all diese Gefährte reicht der Werkstatt der eine TXT Multihub, der den 2008 erstmals vorgestellten „TXT“ ablöst.

Von diesem hebt sich der Neuling in sieben wesentlichen Punkten ab. So ist der Multihub das erste Texa-VCI, das über ein Display verfügt. Es informiert den Anwender neben der Batteriespannung vor allem über den Diagnose- und Kommunikationsstatus. Diese, also die Kommunikation, soll das Betriebssystem Linux schnell und sicher machen. Neben USB und Bluetooth für Standardanwendungen bietet der Multihub eine Wi-Fi/W-LAN- sowie eine Ethernet-Verbindung. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Werkstatt über ein eigenes Netzwerk verfügt. Für eine einfache und zuverlässige Anwendung am Fahrzeug unterstützt das Gerät sämtliche bekannten bzw. aktuellen Diagnoseprotokolle wie CAN FD und DoIP. Diagnosefunktionen wie Pass-Thru sollen laut Texa nun noch komfortabler möglich sein: Der Multihub schaltet hier automatisch zwischen dieser und der Standarddiagnose um. Das soll die Anwendung dieser Funktion für Werkstätten einfacher machen. Darüber hinaus kann der Nutzer mithilfe des hintergrundbeleuchteten Displays mehr als 40 unterschiedliche Nachrichten ablesen, die ihm Informationen während des Diagnosevorgangs oder im Fall einer Störung anzeigen.

Äußerlich präsentiert sich die Schnittstelle des italienischen Herstellers ebenso auf der Höhe der Zeit. Ihr speziell verstärktes Kunststoffgehäuse kommt mit einem Schutzniveau der Klasse „IP53“ daher. Das heißt, das digitale Werkzeug widersteht Wasserspritzern und Dreck/Staub in beträchtlichem Maß. Darüber hinaus bürgt der militärische Standard „MIL-STD 810G“ dafür, dass dem TXT Multihub selbst Stöße und Stürze wenig bis nichts anhaben können. Zu haben ist das Diagnosewerkzeug zum Preis von 1.900 Euro. Hinzu kommt noch das jeweilige Softwarepaket: Für Pkw beträgt es 1.500 Euro, für Nutzfahrzeuge 2.450 Euro. Weitere Informationen unter www.texadeutschland.com

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Über den Autor

 Steffen Dominsky

Steffen Dominsky

Redakteur »kfz-betrieb«, "Fahrzeug + Karosserie", stellv. Ressortleiter Service & Technik »kfz-betrieb«, Vogel Communications Group