Hyundai-Rückruf: Brandgefahr beim i30

Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Viktoria Hahn

In Deutschland müssen 15.416 Exemplare der ersten i30-Generation in die Vertragswerkstatt, um künftig einen Brand im Motorraum auszuschließen. Die Aktion soll diese Woche starten.

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Hierzulande müssen über 15.000 Hyundai i30 aus dem Produktionszeitraum vom 7. November 2006 bis 14. Dezember 2010 für etwa 20 Minuten in die Vertragswerkstatt.
Hierzulande müssen über 15.000 Hyundai i30 aus dem Produktionszeitraum vom 7. November 2006 bis 14. Dezember 2010 für etwa 20 Minuten in die Vertragswerkstatt.

Schon zu Jahresbeginn gab es einen großen Rückruf für den Hyundai i30 der ersten Generation, nun steht ein weiterer an. „Aufgrund eines Kurzschlusses kann sich das ABS-Modul entzünden“, erklärte ein Sprecher der Deutschlandzentrale auf Anfrage. Laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) ist der Eintritt von Schmutz und Feuchtigkeit in das Bauteil dafür verantwortlich.

Wie der Sprecher weiter sagte, müssen in Deutschland 15.416 Exemplare aus dem Produktionszeitraum vom 7. November 2006 bis 14. Dezember 2010 für etwa 20 Minuten in die Vertragswerkstatt. Dort verbauen die Mitarbeiter ein neues Relais-Kit, um künftig einen Brand im Motorraum auszuschließen.

Die Aktion mit dem internen Code „01D010“ soll kommende Woche starten. Das KBA weist sie weltweit für rund 1,4 Millionen Fahrzeuge aus. Unklar ist allerdings, ob darin auch andere Modellreihen oder vom Rückruf „71C126“ betroffene Autos enthalten sind, der sich 2018 um ein ähnliches Problem drehte.

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