Neue Modelle 2021 Immer mehr Elektroautos

Autor / Redakteur: sp-x / Viktoria Hahn

Klassische Verbrenner verlieren im kommenden Jahr an Boden. Die Modellneuheiten tanken zum großen Teil am Stecker. Wir haben zusammengetragen, was die etablierten Hersteller neu auf den Markt bringen.

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Ford steigt mit dem 465-PS-Elektro-Crossover Mach-E ins E-Geschäft ein.
Ford steigt mit dem 465-PS-Elektro-Crossover Mach-E ins E-Geschäft ein.
(Bild: Ford)

Der Elektroantrieb wird 2021 zum Standard bei den Auto-Neuheiten. Kaum ein Debütant kommt mehr ohne auf den Markt, zahlreiche Modelle setzen sogar ausschließlich auf die batteriegestützte Mobilität. Eine alphabetische Übersicht:

Audi Q4 E-Tron /Sportback, Elektro-SUV, 2. Quartal: Die süddeutsche Premium-Interpretation des VW ID 4. Mit ähnlicher Technik, aber edlerer Anmutung. Und auf Wunsch mit coupéhaftem Sportback-Heck.

Auto-Newcomer 2021: Ein elektrifizierendes Jahr
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BMW iX, Elektro-SUV, 4. Quartal: Nach dem i3 kommt wieder ein richtiges E-Auto aus München. Unter der futuristischen Karosserie steckt langjähriges Elektro-Knowhow, was sich unter anderem in einer üppigen Reichweite von rund 600 Kilometern niederschlägt.

Citroen Ami, Elektro-Micromobil, 1. Quartal: Winzig, emissionsfrei und bezahlbar – der nicht einmal zweieinhalb Meter lange Zweisitzer will den Stadtverkehr revolutionieren. Ein niedriger Preise von knapp 7.000 Euro dürfte auch junge Stadtbewohner ansprechen.

Citroen C4, Kompakt-Crossover, 1. Quartal: In der heiß umkämpften Kompaktklasse setzen die Franzosen auf optische Aha-Momente: Ihr Massenmodell kommt nicht mit typischem Steilheck, sondern als coupéhafter Crossover. Auf Wunsch auch elektrisch.

Citroen C5, Mittelklasseauto, 4. Quartal: Nach kurzer Pause kehren die Franzosen Ende des Jahres in die deutsch dominierte Mittelklasse zurück. Auch dort wohl mit besonderen optischen Akzenten.

Corvette, Sportwagen, 4. Quartal: Aus dem Ami-Klassiker mit der langen Motorhaube wird ein typischer Mittelmotor-Keil. Nicht mehr so schön wie früher, aber wahrscheinlich deutlich flotter in der Kurve.

Dacia Spring, Elektro-SUV, 3. Quartal: Als Renault K-ZE ist der City-Crossover in China bereits erfolgreich auf dem Markt. Im Herbst will er mit knapp fünfstelligen Kampfpreisen neue Kundengruppen für die E-Mobilität begeistern.

Dacia Sandero, Kleinwagen, 2. Quartal: Der Rumäne mit Renault-Technik bleibt das billigste Auto Deutschlands (ab 8.500 Euro). In der neuen Generation sieht man das dem Kleinwagen allerdings noch weniger an als bisher. Vor allem in der Crossover-Variante Stepway.

DS9, Business-Limousine, 2. Quartal: Frankreichs Staatschef muss bislang bei offiziellen Anlässen im SUV-Modell DS7 vorfahren. Künftig kommt er dann wieder per Limousine. Die zitiert optisch wieder einmal die Legende Citroen DS.

Ferrari SF90 Spider, Sportwagen-Cabrio, 2. Jahreshälfte: Das Top-Modell der Italiener ist künftig auch offen zu haben. Wer eine runde halbe Million übrig hat, kann sich die Haare von dem über 300 km/h schnellen 1.000-PS-Cabrio kräftig verwuscheln lassen.

Fiat 500e, Elektro-Kleinstwagen, 1. Quartal: Retro-Stil tritt Zukunfts-Mobilität: Der italienische Stadtwagen ist bald auch elektrisch zu haben. Dank Schnelllader sind die Varianten mit dem größeren Akku (Reichweite: 320 Kilometer) auch für gelegentliche Landpartien zu gebrauchen.

Ford Mustang Mach-E /GT, Elektro-SUV, 1. Quartal: Der US-Konzern setzt bei seinem ersten echten E-Autos auf die Faszination der Sportwagen-Legende. Optisch hat der Elektro-Crossover mit dieser wenig gemein, bei der hohen Motorleistung von bis zu 342 kW/465 PS sieht das anders aus.

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