Infiniti startet in Frankfurt

Redakteur: Andreas Grimm

Die japanische Oberklassemarke hat ihren fünften Verkaufsstandort eröffnet. Zum Start in der Mainmetropole kommt das Infiniti-M-Modell auf dem Markt.

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Infiniti hat in Frankfurt den fünften Vertriebsstandort ans Netz gebracht.
Infiniti hat in Frankfurt den fünften Vertriebsstandort ans Netz gebracht.
( Grimm )

In Frankfurt hat am Montag das fünfte Infiniti-Zentrum in Deutschland den Betrieb aufgenommen. Damit hat die japanische Marke wenige Tage nach der Eröffnung in Düsseldorf die Hälfte des hierzulande geplanten Vertriebsnetzes aufgebaut. Betreiber des neuen Stützpunktes ist der Hamburger Nissan- und Infiniti-Händler Ben Günther, der dazu noch das Berliner Infiniti-Zentrum verantwortet.

„Wir freuen uns außerordentlich, nun auch in Frankfurt an den Start gehen zu können“, sagte Jürgen Schmitz, Regionaldirektor für Infiniti in Zentraleuropa, laut einer Pressemitteilung. Mit der Eröffnung hat die Marke das Ziel erreicht, bis Jahresende fünf bis sechs Händler ans Netz zu bringen. Geplant sind derzeit weitere Zentren in Hannover, im Ruhrgebiet, in Köln, Stuttgart und München.

Das Infiniti-Zentrum in Frankfurt hat seinen Standort an der Hanauer Landstraße und damit in Nachbarschaft zu zahlreichen Konkurrenzfabrikaten, aber auch das zur Marke passende Umfeld mit Trendlokalen und Design-Geschäften. In dem Gebäude „mit seiner zeitgemäßen Architektur finden wir die optimalen Räumlichkeiten, das anspruchsvolle Infiniti-Konzept umzusetzen“, ist Günther von seinem dritten Infiniti-Standort überzeugt.

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Positionierung gegen die deutsche Oberklasse

Wie in den anderen Standorten deutschland- und europaweit erwartet die Kunden ein geräumiger und einladender Verkaufsraum, das eher an eine Hotel-Lounge als ein Autohaus erinnern soll. Auf rund 1.300 Quadratmetern Verkaufs- und Servicefläche werden in Frankfurt acht Fahrzeuge aus dem Modellprogramm ausgestellt.

Die Eröffnung in Frankfurt fällt zusammen mit der Einführung der neuen Limousine Infiniti M, mit dem sich die Japaner gegen die Oberklassemodelle von BMW, Audi und Daimler positioniert haben. Die dritte Generation des M ist dabei auf den europäischen Markt abgestimmt und mit dem ersten Infiniti-Dieselmotor, einem 3-Liter-Aggregat, lieferbar. Eine Hybrid-Variante soll im Frühjahr 2011 auf den Markt kommen.

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