Internet: Nicht nur eine Frage der Technik

Seite: 2/2

Anbieter zum Thema

Er betrachtet das Internet mittlerweile als wichtigstes Medium für ein Autohaus. Werbekampagnen, Newsletter oder Fahrzeuginserate lassen sich genau kontrollieren und korrigieren, wenn die Zielvorgaben nicht erreicht werden: „Bannerwerbung, Seite-1-Inserate oder sogenannte ‚Blickfänger’ wecken das Interesse der Kunden. Stimmt das Angebot, klicken sie es auch an“, sind Verkäufer und Verantwortliche von Jürgens überzeugt.

Um den lokalen Markt nicht aus den Augen zu verlieren, bewirbt das Autohaus seine Angebote weiter in den regionalen Printmedien. Es ist sich aber sicher, dass der Streuverlust um ein Vielfaches höher ist als bei einer gezielten Werbung im Internet.

Mobiles Internet auf dem Vormarsch

Für die Zukunft sagt Besarese noch mehr Mobilität voraus. Heute haben die Kunden ihr Smartphone zur Hand, um sich Vergleichsangebote einzuholen, bald gesellen sich Tablet-PCs mit Internetanschluss wie das I-Pad oder We-Pad dazu, die der Kunde beim Verkaufsgespräch zückt. „Die Informationen fließen immer schneller, die Kunden werden mobiler und die Anforderungen an ein Autohaus steigen“, fügt er hinzu. Die meisten Autobörsen verknüpfen daher ihre Angebote mit sozialen Netzwerken oder optimieren ihren Aufritt für das mobile Internet.

Externer Fotodienst für Fahrzeugbilder

Die Pflege der Homepage übernehmen die Mitarbeiter vom Autohaus Jürgens selbst, damit die Angebote und Informationen immer aktuell bleiben. Den Fotoservice hat das Autohaus an einen externen Dienstleiter abgegeben, der mehrmals wöchentlich jeden Standort anfährt, 13 Bilder der neuen Fahrzeuge macht und ins System überspielt. Immer im Blick ist dabei die Quote der Fahrzeuge ohne Bilder, die stets über Two-Sales abrufbar sind.

Neben den Anfragen zu Fahrzeugen steuert das Internet-Sales-Team auch die Serviceterminwünsche, die über das Internet eingehen. „Dieses Angebot befindet sich noch nicht lange auf unserer Internetseite. Wir merken aber schon jetzt, dass die Häufigkeit der Anfragen zunimmt. Das Kundenverhalten ändert sich: Wenn sie erst einmal erlebt haben, dass wir die Onlineanfrage schnell und individuell beantworten, ist ein Telefonanruf für sie nicht mehr zwingend notwendig“, erklärt Azouaghe.

Internetstrategie steht fest

Das Internet-Sales-Team ist somit in alle Onlineprozesse eingebunden. Die Mitarbeiter hatten Anteil am Relaunch der Homepage, haben Ideen mit eingebracht, pflegen die Inhalte, beantworten Anfragen, leiten sie weiter und kontrollieren den Verkaufsprozess. Die Geschäftsleitung hat eine Internetstrategie festgelegt, verfolgt sie nachhaltig und hat sich gut für die Zukunft des Onlinehandels aufgestellt.?

(ID:347637)