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Ionity: „Bei uns dürfen alle laden“

| Autor / Redakteur: Das Gespräch führte Edgar Schmidt / Edgar Schmidt

Das Joint Venture von BMW, Daimler, Ford und Volkswagen will bis 2020 entlang von Hauptverkehrsachsen ein Netz von 400 Schnellladestationen aufbauen und betreiben. CEO Dr. Michael Hajesch bereitet dabei nur das Eichrecht Sorgen.

Dr. Michael Hajesch: „Der Mobilitätsvertrag wird künftig immer mehr an das Auto gekoppelt sein.“
Dr. Michael Hajesch: „Der Mobilitätsvertrag wird künftig immer mehr an das Auto gekoppelt sein.“
(Bild: Ionity)

Dr. Michael Hajesch: Wir liegen sehr gut im Zeitplan, denn wir haben bereits 32 Stationen in Betrieb, und rund 50 bauen wir aktuell, sodass wir derzeit jede Woche neue Stationen eröffnen. Und wir sind zuversichtlich, dass wir dieses Tempo halten können. Deshalb gehe ich davon aus, dass wir 2020 die geplanten 400 Stationen erreicht haben.

Wissen Sie denn schon, wo Sie die weiteren Stationen errichten wollen, oder müssen Sie die Plätze dafür noch finden?

In den meisten Fällen haben wir die Verträge mit unseren Partnern bereits geschlossen und wissen auch ganz genau, wo die Stationen stehen sollen. Jetzt müssen an den Standorten die notwendigen Details für einen erfolgreichen Bauantrag geklärt werden. Und die Zahl der Bauanträge, die wir eingereicht haben, übersteigt die Zahl der Stationen, die derzeit im Bau oder schon fertig sind.