Hella Gutmann Kalibrieren mit Beamer

Von Steffen Dominsky

Bereits seit vielen Jahren unterstützt der Diagnoseanbieter mit seinem analogen System Werkstätten in Sachen Fahrerassistenzsysteme. Jetzt gibt es mit dem CSC Tool Digital eine Variante, die auf klassische Kalibriertafeln verzichtet.

Das CSC Tool Digital von Hella Gutmann projiziert Tafelmotive für die Kalibrierung von Kameras von Fahrerassistenzsystemen mittels eines Beamers auf eine Leinwand. Eine bislang bei solchen Konzepten einmalige Technik.
Das CSC Tool Digital von Hella Gutmann projiziert Tafelmotive für die Kalibrierung von Kameras von Fahrerassistenzsystemen mittels eines Beamers auf eine Leinwand. Eine bislang bei solchen Konzepten einmalige Technik.
(Bild: Dominsky/»kfz-betrieb«)

Hella Gutmann Solutions (HGS) gebührt nicht nur die Ehre, in Sachen Multimarkendiagnose einer der Ersten am Start gewesen zu sein: Im Fall Kalibriervorrichtungen für Fahrerassistenzsysteme („FAS“, engl.: „ADAS“) waren die Grünen nicht nur einer der Ersten, sondern die Ersten, die freien Werkstätten mit dem „CSC Tool“ ein universelles Werkzeug für „alle“ Marken bieten konnten. Seit letztem Jahr gibt es dieses rein mechanische Instrument auch in einer digitalen Ausführung. Genauer gesagt als erste und bislang einzige Kalibriervorrichtung mit einem Beamer. Das heißt, statt Kalibriertafeln elektronisch via Bildschirm (Monitor) darzustellen, projiziert beim CSC Tool Digital ein Kurzdistanz-Beamer diese auf eine Tafel.

Der Hauptvorteil dieses beziehungsweise aller digitalen Kalibiersysteme ist, dass sich Werkstätten sowohl das Aufbewahren diverser Tafeln als auch das lästige Herumhantieren mit diesen ersparen. Mit wenigen Klicks, hier auf einer Fernbedienung, ist jedes gewünschte Kalibriermotiv im Handumdrehen da. Und im Hinblick auf neue Fahrzeugmodelle verspricht das Ihringer Unternehmen, dass digitale Targets „grundsätzlich schneller verfügbar sind“. Warum sich die Hella-Gutmann-Verantwortlichen für einen Beamer und nicht einen Monitor entschieden haben? „Dieser erzeugt deutlich weniger Reflexion und Spiegelung im Vergleich zu einer Bildschirmtechnik“, so ihre Begründung.