Texa Kalibrierung mit Hybridmodell

Von Steffen Dominsky

Digitale Konzepte versprechen Werkstätten diverse Vorteile beim Kalibrieren von Fahrerassistenzsystemen. Ein solches, bei dem Betriebe auch analoge Kalibriertafeln nutzen können, ist das von „RCCS 3“ von Texa.

Werkstätten können beim Kalibriersystem RCCS 3 von Texa zwischen einer analogen (klassische Tafeln) und einer digitalen Variante mit einem Flachbildschirm wählen.
Werkstätten können beim Kalibriersystem RCCS 3 von Texa zwischen einer analogen (klassische Tafeln) und einer digitalen Variante mit einem Flachbildschirm wählen.
(Bild: »kfz-betrieb« / Dominsky)

„RCCS 3“ lautet die Modellbezeichnung des neuesten Angebots aus dem Hause Texa in Sachen Kalibrierung von Kameras und Radarsensoren. Es handelt sich quasi um ein hybrides Konzept: Bei ihm kann die Werkstatt wählen, ob sie es analog oder digital nutzen möchte, also mithilfe klassischer Tafeln oder aber mit einem 75" großen Bildschirm (4K-Monitor). Ebenso kann sich der Anwender aussuchen, ob er generell bezogen auf die Karrosserie-Mittenlinie (optische Variante) oder aber das Fahrwerk (messtechnische Variante) kalibrieren möchte. Über die jeweils letztgenannten Optionen entscheidet im Prinzip das Budget.

Das zeitaufwendige Positionieren des Kalibriergestells erleichtert das RCCS 3 seinem Anwender in Form zweier Abstandslaser, die seitlich auf dem Messbalken des Gestells angebracht sind. Deren Messwerte bekommt er allerdings nicht auf seinem Diagnosetester oder dem Bildschirm angezeigt, er muss sie jeweils an den kleinen Messwerkzeugen ablesen. Dafür bietet das Gestell für die Feinjustage diverse präzise Verstellmöglichkeiten. So kann der Nutzer den Tafel- bzw. Monitorträger am Gestell separat seitlich verschieben sowie ihn seitlich drehen und so kleinere Abweichungen von der Sollposition zum Fahrzeug schnell und einfach ausgleichen.