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Karoq-Rückruf: Verletzungsgefahr durch Kopfairbag

| Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Andreas Grimm

Die tschechische VW-Tochter Skoda ruft rund 9.000 Einheiten ihres Kompakt-SUVs Karoq in die Vertragswerkstätten. Durch eine fehlerhafte Verarbeitung der A-Säulenverkleidungen kann es beim Auslösen des Kopfairbags zu Verletzungen kommen.

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(Bild: Skoda)

Skoda hat einen Rückruf für den Yeti-Nachfolger Karoq gestartet. Bei bis zum 19. November des vergangenen Jahres hergestellten Exemplaren des Kompakt-SUV muss auf beiden Seiten die A-Säulenverkleidung ersetzt werden. Laut einem Markensprecher sind die ab Werk verbauten Säulenverkleidungen auf der Innenseite mit Fleece verklebt, welches sich bei Minustemperaturen lösen kann.

„Dieses Fleece dient dazu, dass bei der Aktivierung des Airbags die Verkleidungsteile der A-Säule nicht vollständig abbrechen“, erklärte der Sprecher. Sonst könnten Bruchstücke in den Fahrgastraum gelangen, wenn der Kopfairbag auslöst. Um dies künftig auszuschließen, ist bei weltweit 8.823 Karoq ein halbstündiger Aufenthalt in der Vertragswerkstatt vorgesehen.

In Deutschland erhalten 3.340 Fahrzeughalter eine Benachrichtigung. Die Durchführung der Maßnahme „70G7“ bekommen sie durch Aktionsaufkleber im Bordbuch und im Fahrzeug im Bereich des Kofferraumes bestätigt.

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 Niko Ganzer

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Freier Journalist