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Kartellbehörden geben grünes Licht für VW-Retail-Zukauf in Berlin

| Autor: Jens Rehberg

Bereits Mitte August war bekannt geworden, dass sich Volkswagen Retail in der Bundeshauptstadt vergrößern will. Der Deal lag allerdings noch beim Bundeskartellamt zur Prüfung.

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(Bild: Seyerlein / »kfz-betrieb«)

Nun hat Volkswagen Retail (VGRD) den Kauf der Möbus-Gruppe in Berlin mit zwei Pankower Betrieben unter Dach und Fach gebracht. Wie die Handelssparte des Herstellers am Freitag bekannt gab, kann die Übernahme zum Jahreswechsel in Kraft treten. Zuvor hatten die Kartellbehörden das Geschäft genehmigt.

Die VGRD will eigenen Angaben zufolge alle 310 Mitarbeiter und 40 Auszubildende übernehmen. Die 1977 gegründete Möbus-Gruppe besteht heute aus der Autohaus Möbus GmbH (VW, Audi und VW Nutzfahrzeuge) und der Autozentrum Möbus GmbH (Skoda) – die beiden Autohäuser liegen im Pankower Ortsteil Weißensee.

Laut Bundesanzeiger erwirtschafteten die beiden Gesellschaften im Jahr 2018 einen Umsatz von gut 100 Millionen Euro. „Wie wir alle wissen, steht die Automobilbranche vor großen Veränderungen und ich freue mich, durch die Volkswagen Group Retail Deutschland eine optimale Nachfolgeregelung für mein Unternehmen gefunden zu haben“, wird Steffen Möbus in der Pressemitteilung zitiert. „Mir geht es in erster Linie um den langfristigen Erhalt und die Sicherung von Arbeitsplätzen und die kontinuierliche Aus- und Weiterbildung aller Mitarbeiter“.

Die Aktivitäten der Möbus-Gruppe will VW Retail in einer eigenständigen Gesellschaft unter dem Dach der VGRD GmbH weiterführen. Insgesamt betreibt Wolfsburg in der Metropolregion Berlin ab dem 1. Januar 18 Standorte für seine Fabrikate VW, Audi, Seat, Skoda und VW-Nutzfahrzeuge.

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 Jens Rehberg

Jens Rehberg

Stellv. Chefredakteur und Ressortleiter Newsdesk des »kfz-betrieb«